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Das „weltwärts“-Feeling verbindet

Treffen der ehemaligen „weltwärts“-Freiwilligen aus den (Erz-)Diözesen Bamberg und Würzburg – Teilnehmer tauschen Erfahrungen aus und sammeln Ideen für ein weiteres Engagement

Würzburg/Bamberg (POW) „Das ,weltwärts‘-Feeling verbindet uns einfach alle.“ Mit diesen Worten beschreibt Janina Farr aus Ebermannstadt (Erzbistum Bamberg) das Treffen der ehemaligen „weltwärts“-Freiwilligen aus den (Erz-)Diözesen Bamberg und Würzburg im Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg. Drei Tage lang tauschten sich die insgesamt 32 Teilnehmer über ihre Erfahrungen aus, sammelten neue Ideen für ein Engagement für eine gerechtere Welt und entwickelten Strategien zur Zusammenarbeit, schreibt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Diözesanverband Würzburg, in einer Pressemitteilung. Als „weltwärts“-Freiwillige waren sie in Bolivien, Peru, Brasilien, Senegal, Tansania oder Indien im Einsatz. Farr war selbst von September 2016 bis August 2017 in Thiès (Senegal). Sie arbeitete in einem Kindergarten und half beim Deutschunterricht in einem Collège (Gymnasium). Sie engagiert sich im „Sachausschuss Internationale Arbeit“ im BDKJ-Diözesanverband Bamberg.

„Nicht mit jedem konnten wir seit unserer Rückkehr wirklich unsere Erfahrungen teilen. Nicht jeder verstand, warum es manchmal schwerfällt, die Lebenswelt im Einsatzland mit unserem Leben hier zu verbinden“, sagt Farr. Eine ehemalige Afrika-Freiwillige habe erzählt: „In den ersten Monaten nach meiner Rückkehr fand ich es immer befremdlich, wenn ich ein Schwimmbad gesehen habe: so viel Wasser auf einmal!“ Diese oder ähnliche Erfahrungen hätten alle Teilnehmer gemacht. Ein zentrales Thema des ersten Abends sei der persönliche Austausch gewesen: „Was beschäftigt uns? Welchen Kontakt haben wir noch in die Einsatzländer? Wie hat uns der Dienst geprägt?“

Der ehemalige „weltwärts“-Freiwillige Benedikt Rampelt berichtete am nächsten Tag von der Arbeit der Initiative „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE). Diese setze sich für globales Lernen ein und vermittele dazu Referenten, die selbst mindestens ein Jahr im Ausland gelebt haben. Die Teilnehmer befassten sich auch mit der Frage „Wie gründet man einen Verein?“. Am Nachmittag stellten Referenten verschiedene Möglichkeiten für ein Engagement vor. Der Verein „Kivuko“ beispielsweise sei von ehemaligen „weltwärts“-Freiwilligen des Erzbistums Bamberg gegründet worden und setze sich für die Gesundheitsversorgung in Rulenge (Tansania) ein. Vorgestellt wurden außerdem der „Freundeskreis Brasilien“ und das Referat Mission-Entwicklung-Frieden aus dem Bistum Würzburg, der „Sachausschuss Internationale Arbeit“ im BDKJ-Diözesanverband Bamberg oder das Schulprojekt „Weltfairänderer“. In sogenannten „Open-Space-Workshops“ wurden weitere Ideen für Mitwirkung und Weiterentwicklung ausgearbeitet. Bei einem Ausflug in die Stadt kamen die Teilnehmer auch mit Jugendlichen von der „Fridays for Future“-Bewegung ins Gespräch, die eine 48-Stunden-Mahnwache abhielten. „Durch unser gemeinsames Anliegen der Gerechtigkeit und einer lebenswerten Zukunft weltweit kamen wir mit den Demonstranten gut ins Gespräch“, erzählt Farr.

„Wie wirkt weltwärts?“ lautete die Frage zum Abschluss des Treffens. Der Freiwilligendienst habe die Teilnehmer sehr verändert und geprägt, berichtet Farr. Es sei zudem der Wunsch entstanden, in Kontakt zu bleiben, gemeinsam an Themen weiterzuarbeiten und sich auch wieder zu treffen. „Für alle hatte das Wochenende einen Mehrwert und wurde durchweg positiv bewertet. Das positive Gefühl konnten wir alle mit nach Hause nehmen.“

Der BDKJ-Diözesanverband Würzburg ist Dachverband von zwölf katholischen Jugendverbänden im Bistum Würzburg. Nach eigenen Angaben sind darin rund 30.000 Kinder und Jugendliche organisiert. Seit 2009 entsendet der BDKJ Würzburg junge Frauen und Männer als „weltwärts“-Freiwillige nach Bolivien, Brasilien, Tansania und Südafrika. Weitere Informationen zu „weltwärts“ gibt es beim Referat Weltfreiwilligendienste des BDKJ, Telefon 0931/38663141, oder im Internet unter www.wfd-wuerzburg.de.

V.i.S.d.P.: POW

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