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Kirche engagiert sich in den Schulen

Das Leben der heutigen Schüler und Schülerinnen und die Schullandschaften haben sich in den letzten 20 Jahren gewandelt. So sind die Kinder und Jugendlichen heute durchschnittlich drei Stunden länger in der Schule. Dies ist sowohl in der Halbtagsschule als auch in der Ganztagsschule der Fall, erklärt Helga Neudert, Referentin für Ganztagsschulen in der Diözese Würzburg. Ganztagsschulen würden weiter gefordert. Sie werden stetig ausgebaut, wie das Kultusministerium bestätigt.

Die Diözese Würzburg reagierte auf den schulischen und gesellschaftlichen Wandel. Das Schulreferat des Bistums bildet seit über 10 Jahren Religionslehrerinnen und Religionslehrer aus für Schulpastoral. Sie engagieren sich seit vielen Jahren an ihren Schulen. Zurzeit laufen die Vorgespräche für den fünften zweijährigen Weiterbildungskurs. Diesen werden die beiden Diözesanreferenten für Schulpastoral Ulrich Geißler und Helga Kiesel leiten.

Die Religionslehrerinnen und Religionslehrer, besonders mit schulpastoralem Auftrag, leisten einen Beitrag, damit sich die Schülerinnen und Schüler an ihrem Lebensort Schule wohl fühlen. Sie unterstützen außerdem Lehrkräfte bei ihren neuen Herausforderungen. Daneben sind sie Ansprechpersonen für Eltern und Erziehungsberechtigte. Die Diözese Würzburg finanziert diese Leistungen. „Schulpastoral ist ein Geschenk der Kirche an die Schulen“, betont Helga Neudert. Dem Schulreferat des Bischöflichen Ordinariats Würzburg sei es ein Anliegen, die Veränderungen der Schullandschaften zu beobachten und mitzugestalten. Gleichzeitig sei es eine Aufgabe der Kirche, den Schulen bei ihren neuen Anforderungen zur Seite zu stehen und sich um die Menschen in der Schule zu kümmern. Schulpastoral stelle den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns.

Zwei neue Veröffentlichungen zeigen mit ihren Titeln das Motto des kirchlichen Engagements. „Wenn Kirche zur Schule geht“ ist eine Sammlung mit bewährten schulpastoralen Beispielen. Die Handreichung „gemeinsam LEBEN“ bietet eine Arbeitsgrundlage für Religionslehrkräfte in Ganztagsschulen.

Auch die Kirchliche Jugendarbeit der Diözese Würzburg (kja) trägt mit unterschiedlichen Projekten und Aktionen an Schulen zur Ganztagsbildung bei. Zurzeit erstellen die Verantwortlichen der kja einen Katalog, in dem sie ihr schulbezogenes Engagement auflisten.

Anna Stankiewicz, pädagogische Leiterin der kja, betont: „Es ist gut, wenn wir uns noch mehr in den Schulen engagieren. Die Kirchliche Jugendarbeit besitzt die nötigen Ressourcen und das Knowhow.“ Jugendpfarrer Thomas Eschenbacher ergänzt: „Die Jugendlichen finden wir vor allem in den Schulen.“

Bei einem Treffen mit rund 40 Teilnehmern zum Thema Jugendarbeit und Schule im Kilianeum im Dezember 2010 wurde deutlich, dass sich die Verantwortlichen vor allem in den einzelnen Regionen vernetzen müssten.

Deshalb lud die Kirchliche Jugendarbeit zusammen mit dem Referat Schulpastoral und der Koordinationsstelle Ganztagsschule zu acht regionalen Vernetzungstreffen in den Regionaljugendstellen ein. Angesprochen sind vor allem Religionslehrerinnen und Religionslehrer, pastorale Mitarbeiter/-innen aus den Pfarreien, die Regionaljugendseelsorger/-innen und alle Schulbeauftragten der Dekanate der Diözese Würzburg.

Vier Treffen mit knapp 50 Teilnehmern fanden im Herbst 2011 in den Regionen Bad Kissingen, Schweinfurt, Bad Neustadt und Haßfurt statt. Die Treffen mit den Regionalstellen Würzburg, Ochsenfurt, Kitzingen und Miltenberg folgen im Frühjahr 2012.

Konkrete Vorhaben und Ideen werden bereits verwirklicht oder neu angedacht. In den Berufsschulen von Bad Neustadt kommen beispielsweise junge Menschen oft aus ganz Deutschland zum Blockunterricht zusammen. Sie sind während ihrer Freizeit meist auf sich alleine gestellt mit wenig sozialer Anbindung. Von der Regionalstelle der Kirchlichen Jugendarbeit Bad Neustadt organisierte Unternehmungen, wie etwa gemeinsames Kochen, könnten mehr Gemeinschaft und Vertrauen schaffen.

Außerdem sollen zum Beispiel die bereits laufende Kooperationen mit „Kom,ma“, dem offenen Treff der Kirchlichen Jugendarbeit in Schweinfurt und verschiedenen Schweinfurter Schulen, wie etwa der Wilhem-Sattler-Realschule, weiter intensiviert werden. So wird man sich regelmäßig treffen um sich auszutauschen. Pädagogen der Kirchlichen Jugendarbeit, Lehrkräfte, Schulleitungen und Verantwortliche vom Kolping-Bildungswerk, dem Träger von sechs Ganztagsschulen, vernetzen sich.

Alle blicken auf ein gemeinsames Ziel, auf das Leben und das Wohl der Menschen in der Schule von heute.

Helga Neudert

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