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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Tue, 19 May 2026 17:54:45 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 19 May 2026 17:54:45 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-64411</guid><pubDate>Wed, 26 Mar 2025 15:25:00 +0100</pubDate><title>Impuls Geplanter Verschleiß</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/impuls-geplanter-verschleiss/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Manche Produkte sind von vornherein so konzipiert, dass sie schnell verschleißen oder defekt werden – ein Konzept, das als 'geplante Obsoleszenz' bekannt ist. Sie ist Teil einer Produktstrategie, bei der absichtlich Schwachstellen in die Produkte integriert oder minderwertige Materialien verwendet werden. Das Produkt wird schnell schad- oder fehlerhaft, kann nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden und muss ersetzt werden.</p><p>Damit wir also weiter fleißig kaufen, z.B. Drucker, Lampen, Mixer oder Waschmaschinen, wird das Verfallsdatum gleich in die Geräte mit eingebaut: In Form von Zahnrädern aus Plastik, die für die ausstehende Belastung nicht ausgelegt sind, zu dünne Kabel, die irgendwann durchbrennen oder mithilfe von eingebauten Zählern, damit sich die Geräte nach der 1000sten Benutzung einfach weigern weiterzumachen.</p><p>In der letzten Fastenwoche wollen wir auf dieses Problem aufmerksam machen. Fallen dir Teile oder auch Produkte ein, welche sich kürzer halten als früher? Welche Bauteile kennst du, die dazu führen, dass ein Produkt unbrauchbar ist? Einige Gedanken und „Soll-Bruchstellen“ findest du in folgendem Video:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=I22NX7V7m7s" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=I22NX7V7m7s</a></p>]]></content:encoded><category>7. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64412</guid><pubDate>Wed, 26 Mar 2025 15:25:00 +0100</pubDate><title>Impuls Wird doch alles recycelt?</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/impuls-wird-doch-alles-recycelt/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Was ist dran am Kunststoffrecycling und Upcycling?&nbsp;<br />In Deutschland wird ca. 17 % des Kunststoffabfalls recycelt. Ca. 15 % wird in Länder des globalen Südens exportiert, und dort ohne die Einhaltung von Umweltauflagen weiterverarbeitet. Den Großteil, 68 %, verbrennen wir zwecks Energieerzeugung in unseren Müllverbrennungsanlagen. Damit ist der Dreck aber nicht verschwunden. Denn bei der Verbrennung entsteht Giftmüll, der unter Tage eingelagert wird. Und global siehts nicht besser aus.<br />Wer wirklich etwas gegen das „Müllproblem“ tun will, hat genau eine Option: Vermeiden.</p><p>Wie? Einfache Beispiele wären z.B. Stoffbeutel statt Plastiktüten oder auch Obst und Gemüse lose einzukaufen. Weiter muss man ja nicht unbedingt immer neu kaufen, sondern kann mieten oder reparieren lassen. Ein Beispiel für so ein Ort ist das Zukunftshaus in Würzburg.&nbsp;</p><hr /><p class="text-right">Quelle: Heinrich Böll Stiftung, Plastikatlas S.36&nbsp;<br /><a href="https://www.zukunftshaus-wuerzburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.zukunftshaus-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded><category>7. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64413</guid><pubDate>Wed, 26 Mar 2025 15:20:00 +0100</pubDate><title>Impuls Möglichkeiten</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/impuls-moeglichkeiten/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In unserer heutigen Konsumgesellschaft sammeln sich oft viele Gegenstände an, die wir nicht mehr brauchen oder wollen. Ein Tauschregal bietet eine wunderbare Möglichkeit, alten Dingen neues Leben einzuhauchen. Hier können wir unsere nicht mehr benötigten Artikel gegen andere eintauschen, die wir vielleicht spannend finden. So entsteht eine nachhaltige und kreative Art des Gebrauchs, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Menschen zusammenbringt.<br />Doch das Tauschregal ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Dinge weiterzuverwenden. Was haltet ihr von Flohmärkten oder Online-Tauschplattformen? Und habt ihr noch andere Ideen Dinge wieder nutzbar zu machen?</p>]]></content:encoded><category>7. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64324</guid><pubDate>Thu, 20 Mar 2025 15:49:37 +0100</pubDate><title>Impuls Alternativen</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/impuls-alternativen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In einer Welt, in der der Modezyklus immer schneller wird und das Konzept von „Fast Fashion“ an Bedeutung gewinnt, stehen Verbraucher vor der Herausforderung, sich zwischen günstigem und trendigem Einkauf und nachhaltigem Konsum zu entscheiden. Die Auswirkungen der schnelllebigen Modeindustrie auf Umwelt und Gesellschaft sind alarmierend: Von übermäßigen Textilabfällen und hohen CO2 -Emisssionen bis hin zu unethischen Arbeitsbedingungen in Produktionsländern. Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen, um ihren Kleiderschrank umweltfreundlicher zu gestalten. In diesem Impuls beleuchten wir die verschiedenen Ansätze zur Vermeidung von Fast Fashion, einschließlich Second-Hand-Shopping, nachhaltiger Marken und DIY-Mode, und zeigen auf, wie jeder Einzelne durch bewusste Kaufentscheidungen einen positiven Beitrag leisten kann.</p><p>Zuerst kann man sagen, das im Durchschnitt jede erwachsene Person (18 – 69 Jahre) in Deutschland 95 Kleidungsstücke (ohne Unterwäsche und Socken) besitzt . Das sind etwa 5,2 Milliarden Kleidungsstücke in Deutschland. Der Großteil der Kleidung besteht aus kurz- sowie langärmligen Oberteilen. Jedes fünfte Kleidungsstück (19 Prozent) wird so gut wie nie getragen. Das summiert sich auf 1 Milliarde Kleidungsstücke, die ungenutzt im Schrank liegen. Eine weitere Milliarde Kleider wird nur „selten“ (seltener als alle drei Monate) getragen. Zählt man diese hinzu, kommt man auf zwei Milliarden Kleidungsstücke (knapp 40 Prozent), die nahezu ungenutzt nur für den Schrank produziert wurde. (Q1)</p><p>Das bedeutet, dass wir einen Großteil unserer Kleidung kaum brauchen und trotzdem kaufen deutsche Konsumenten im Schnitt jedes Jahr 60 Kleidungsstücke (Q2).</p><p>Daher ist der beste Tipp zuerst einmal: Bewusst kaufen, also schauen was man wirklich braucht und vor allem weniger kaufen. Das nützt nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel. Weiter kann man sich, wenn man dann neues kauft, nach Second-Hand Mode umschauen und auf Siegel achten, die für umweltfreundliche Praktiken stehen, wie z.B. Bio-Baumwolle, recycelte Materialien oder faire Arbeitsbedingungen. Beispiele dafür wären Gots (Global Organic Textile Standard), IVN Best oder Oeko Tex - Made in green. Letzlich kann man bei Kleidung kleine Fehler oft selbst reparieren oder die Kleidung upcycleln und in eine andere Kleidung verarbeiten. Da gibt es viele Tutorials zu z.B. auch auf Youtube</p><hr /><p class="text-right">Q1:<a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf</a></p><p class="text-right">Q2 <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Nachhaltige-Mode-Kleidung-kaufen-mit-gutem-Gewissen,nachhaltigemode100.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Nachhaltige-Mode-Kleidung-kaufen-mit-gutem-Gewissen,nachhaltigemode100.html</a></p><p class="text-right">Q3: Fast Fashion. Die dunkle Seite des Modekonsums - Greenpeace. Der Report „Dirty Fashion“ von der Organisation Changing Markets. Suchbegriff: GP Report Fashion</p>]]></content:encoded><category>CO2Fasten</category><category>6. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64323</guid><pubDate>Thu, 20 Mar 2025 15:36:05 +0100</pubDate><title>Impuls Faktencheck</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/impuls-faktencheck/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="western">Kleidung ist mehr als nur ein Schutzschild gegen die Kälte, sie ist ein Ausdruck von Individualität, Kultur und Identität. Leider aber auch eine unsichtbare CO2-Quelle, die heimlich unsere Umwelt belastet. Während wir uns in den neuesten Modetrends kleiden, ahnen wir oft nicht, dass unser Lieblings-T-Shirt einen großen ökologischen Fußabdruck hat. Zeit mal nachzuschauen, wie groß der Co2 Fußabdruck in Wahrheit ist!</p><p>Im Jahr 2020 sind es nur für Textilien in der EU rund 270kg CO₂-Emissionen pro Person. Das entspricht entspricht einer PKW-Fahrt von 1.390 km. Das ist ungefähr die Luftlinie von Berlin-Neapel. Im Jahr 2015 waren es noch 220 Kilogramm pro Person an Treibhausgasen.</p><p>Insgesamt kann man sagen, dass die Tendenz weiter steigend ist, und das obwohl die Modeindustrie schon jetzt schätzungsweise zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen durch die Produktion der Textilien und Anbau von Rohstoffen verbraucht. Das ist mehr als internationale Flüge und Seeschifffahrt zusammen verbrauchen. Das Problem kommt dabei vor allem von der sogenannten Fast-Fashion, wo viele Kleidungsstücke extrem billig und massenhaft produziert werden, oft mit geringer Qualität und damit kurzer Lebensspanne, sodass gleich wieder neues gekauft werden muss. (Q1)Ein Standard T-Shirt aus konventioneller Baumwolle hat Emissionen von 5 bis 11 Kilogramm CO₂, abhängig von Transport, Lebensdauer, Anbau und Produktion die alle teilweise stark variieren.<br />Der Konsum allgemein macht fast 24% des eigenen ökologischen Fußabdrucks aus. Dabei handeltet es sich um Textilien, aber auch Möbel, anderen Gütern und Dienstleistungen. Dieser Bereich alleine ist schon für mehr als die doppelte Co2 Menge des Klimaziels verantwortlich, hat aber am meisten Einsparpotenzial mit 2 Tonnen Co2, die bei bewusstem Konsum, also das einkaufen von energieeffizienten und langlebigen Produkten eingespart werden können. (Q2). Es ist also ein großes Potenzial da, Co2 einzusparen. Zu dem könnt ihr im nächsten Beitrag nachlesen. Also, bevor wir das nächste Mal einkaufen, sollten wir vielleicht kurz innehalten und darüber nachdenken: Ist das Teil wirklich stylisch oder einfach nur ein modisches CO2-Desaster?</p><hr /><p class="text-right">Q1: <a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20201208STO93327/umweltauswirkungen-von-textilproduktion-und-abfallen-infografik" target="_blank" rel="noreferrer">www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20201208STO93327/umweltauswirkungen-von-textilproduktion-und-abfallen-infografik</a></p><p class="text-right">Q2: Q5 Umweltbundesamt Co2-Rechner (Stand 2024)</p>]]></content:encoded><category>CO2Fasten</category><category>6. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64041</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:49:54 +0100</pubDate><title>1. Auf Reisen gehen und CO2 sparen</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-1-auf-reisen-gehen-und-co2-sparen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Wohin soll deine nächste Reise gehen? Aber Achtung: bei jeder Reise entsteht auch CO2…</p><p>Wenn du das verhindern willst, gibt es mittlerweile tolle Möglichkeiten, wie du mit ein paar Klicks CO2 einsparen kannst.</p><p>Wie das geht erfährst du hier:</p><ul><li><a href="https://www.atmosfair.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Atmosfair</a></li><li><a href="https://klima-kollekte.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klima-Kollekte</a></li><li><a href="https://www.primaklima.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Primaklima</a></li><li><a href="https://climatefair.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Climate Fair</a></li></ul><p>Im nächsten Beitrag erfährst du mehr zu verschiedenen Alternativen, um sich entspannt und klimafreundlich fortzubewegen.</p>]]></content:encoded><category>4. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64047</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:49:54 +0100</pubDate><title>1. Weltspiel</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-1-weltspiel/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%">Das Weltspiel ist ein Mitmachspiel für 10 bis 30 Teilnehmer*innen ab 14 Jahren. Anhand des Aktionsspiels können die Teilnehmenden verstehen, wie ungleich verschiedene Kennzahlen wie Bevölkerung, Einkommen, CO2-Emmissionen oder verschiedene Rohstoffe (bspw. Kakao) verteilt sind. In einem weitergehenden Schritt kann dann auf globale Ungleichheit, Machtstrukturen und weltweite Verteilungsungerechtigkeiten eingegangen werden.</span></p><p><span style="line-height:100%">Auf der Homepage des Weltspiels finden sich viele weitere Module zu Themen wir Gleichberechtigung, Klimagerechtigkeit, Reise einer Jeans, uvm.</span></p><p><span style="line-height:100%">Anstatt der Weltspielplane, die beim EPiZ ausgeliehen werden kann, können die Umrisse des Kontinent auch mit einer Schnur auf den Boden gelegt werden und die verschiedenen Kennzahlen auch durch die Teilnehmenden dargestellt werden. In einer weiteren Variante wird den Teilnehmenden eine Weltkarte und die verschiedenen Symbole für die Kennzahlen ausgedruckt. Die Teilnehmenden können die verschiedenen Symbole dann auf der Weltkarte anordnen.</span></p><p><span style="line-height:100%">Weitere Informationen und Materialien finden sich auf der Homepage <a href="https://www.das-weltspiel.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.das-weltspiel.com/de/</a>.</span></p>]]></content:encoded><category>5. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64040</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:45:54 +0100</pubDate><title>2. Von A nach B, aber klimafreundlich</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-2-von-a-nach-b-aber-klimafreundlich/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Von A nach B...</p><p>Um von A nach B zu kommen, gibt es inzwischen viele Möglichkeiten. Manche davon verursachen eine Menge CO2 und treiben somit die Klimakrise voran. Die gute Nachricht ist aber, dass es immer mehr Alternativen gibt, um sich entspannt und klimafreundlich fortzubewegen.</p><p>Hier siehst du auf einen Blick, welches Verkehrsmittel wie viel CO2 verbraucht und wie viel durch Alternativen eingespart werden kann.<br />Für ein Kurztrip am Wochenende oder für´nen Ausflug braucht ihr nur für ein paar Stunden ein Auto. Warum sich nicht einfach ein Auto teilen? Das geht mit Carsharing oder Mitfahrgelegenheit!</p><p><strong>Carsharing</strong><br />Bei diesem Angebot teilen sich Menschen Autos, sodass im Idealfall gar kein eigenes Fahrzeug mehr notwendig ist. Man bucht sich für den Zeitraum, in dem man ein Auto benötigt, ein Fahrzeug über eine Plattform, holt es an einem festgelegten Standort ab und bringt es nach der Fahrt wieder dorthin zurück. In größeren Städten gibt es auch schon Carsharing-Angebote, die auf feste Standorte verzichten und man die Fahrzeuge in einem bestimmten Gebiet überall finden und abstellen kann. Carsharing: <a href="https://www.flinkster.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Flinkster</a> oder <a href="https://www.scouter.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Scouter</a></p><p><strong>Mitfahrgelegenheiten</strong><br />Jemand fährt mit einem Auto eine Strecke und hat aber noch Sitze frei – jemand anderes möchte dieselbe Strecke zurücklegen, hat aber kein Auto. Über Mitfahrerportale können sich Fahrer*in und Mitfahrer*in finden. Mitfahrgelegenheiten: z.B. <a href="https://www.blablacar.de/" target="_blank" rel="noreferrer">BlaBlaCar</a></p><p>Der nächste Urlaub steht an…<br /><strong>Fernbusse </strong>sind eine echte Alternative für weitere Fahrten. Im Gegensatz zu den Linienbussen im Nahverkehr müssen zwischen den Haltepunkten der Fernbusse mind. 50km liegen. Wer Zeit hat, spart hier meistens nicht nur CO2. Fernbusse z.B. bei <a href="https://www.flixbus.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Flixbus</a> oder <a href="https://www.checkmybus.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Fernbus</a></p><p>Abends einsteigen und am Mittelmeer aufwachen… Mal wirklich ganz entspannt mit dem Zug ans Urlaubsziel kommen? „Geht nicht!“ denkst du, bei all den Verspätungen und Zugausfällen - „Geht doch!“ Der <strong>Nachtzug</strong> macht es möglich. Nicht nur eine klimafreundliche, sondern auch eine überaus entspannte Alternative, die gleich mal für Entschleunigen sorgt. Nachtzug: z.B. <a href="https://www.nightjet.com/de/reiseziele" target="_blank" rel="noreferrer">Nigthjet</a></p>]]></content:encoded><category>4. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64046</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:45:54 +0100</pubDate><title>2. Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-2-tomorrow-die-welt-ist-voller-loesungen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die Lage manchmal hoffnungslos erscheint, sie ist es nicht. Wir können anders und die Welt steckt voller Lösungen, sie müssen nur verbreitet und umgesetzt werden. Der Dokumentarfilm <a href="https://www.tomorrow-derfilm.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen</a> zeigt weltweite (u.a. Finnland, Großbritannien und Indien) Initiativen, Projekte und Alternativen für aktuelle ökologische, wirtschaftliche und demokratische Probleme. Wie kann die moderne Zivilisation ohne fossile Brennstoffe funktionieren? Wie können lokale Währungen den regionalen Wirtschaftskreislauf stärken? Welche Beispiele einer partizipativen Demokratie können als Vorbilder dienen? Alle Menschen in dem Film arbeiten an Lösungen für eine bessere Zukunft.</p><p>Der Film hat keine Altersbeschränkung ist aber aufgrund seiner Komplexität eher für Schüler*innen aber der Oberstufe geeignet.</p>

]]></content:encoded><category>5. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64038</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:44:04 +0100</pubDate><title>3. Es geht auch anders!</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-3-es-geht-auch-anders/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von A nach B im Alltag und das auch noch klimafreundlich?</strong></p><p>Wenn es um die Mobilitätswende geht, scheint vieles oft schwierig und kompliziert - aber ist wirklich alles so hoffnungslos?&nbsp;</p><p>Hamburg, Gent und das Dorf Sprakebüll zeigen, dass die Verkehrswende gelingen kann - in der Stadt und auf dem Land! Wie, dass zeigen Bjarne Mädel und Anke Engelke in dieser Folge der wirklich sehenswerte Doku-Reihe „Wir können auch anders!“ mit guten Nachrichten aus den Bereichen des Klimaschutzes.&nbsp;</p><p><span style="line-height:100%">Hier geht’s zur ganzen Folge <a href="https://www.ardmediathek.de/video/wir-koennen-auch-anders/folge-1-besser-unterwegs-s01-e01-hoerfassung/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE4MjYxNDg" target="_blank" rel="noreferrer">„Wir können auch anders!“</a></span></p>]]></content:encoded><category>4. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64045</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:44:04 +0100</pubDate><title>3. Gebet für unsere Erde</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-3-es-geht-auch-anders-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gebet für unsere Erde&nbsp;</strong></p><p>Allmächtiger Gott,<br />der du in der Weite des Alls gegenwärtig bist<br />und im kleinsten deiner Geschöpfe,<br />der du alles, was existiert,<br />mit deiner Zärtlichkeit umschließt,<br />gieße uns die Kraft deiner Liebe ein,<br />damit wir das Leben und die Schönheit hüten.</p><p>Überflute uns mit Frieden,<br />damit wir als Brüder und Schwestern leben<br />und niemandem schaden.</p><p>Gott der Armen,<br />hilf uns,<br />die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde,<br />die so wertvoll sind in deinen Augen,<br />zu retten.</p><p>Heile unser Leben,<br />damit wir Beschützer der Welt sind<br />und nicht Räuber,<br />damit wir Schönheit säen<br />und nicht Verseuchung und Zerstörung.</p><p>Rühre die Herzen derer an,<br />die nur Gewinn suchen<br />auf Kosten der Armen und der Erde.</p><p>Lehre uns,<br />den Wert von allen Dingen zu entdecken<br />und voll Bewunderung zu betrachten;<br />zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind<br />mit allen Geschöpfen<br />auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht.</p><p>Danke, dass du alle Tage bei uns bist.<br />Ermutige uns bitte in unserem Kampf<br />für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden.&nbsp;</p><p class="text-right"><em>Gebet von Papst Franziskus aus der Enzyklika Laudato si</em></p>

]]></content:encoded><category>5. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64037</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:38:27 +0100</pubDate><title>4. Ein Gebet to go</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-4-ein-gebet-to-go/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geh-bet</strong></p><p>Ich bin unterwegs<br />In dieser Welt<br />Auf meinem Lebensweg<br />Zu Fuß oder mit dem Auto<br />Mit dem Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug</p><p>Ich bin unterwegs<br />Doch wohin geht meine Reise?<br />In die Ferne oder nur nach nebenan?<br />Ganz alleine oder in Begleitung?<br />Über hohe Berge oder durch tiefe Täler?</p><p>Ich bin unterwegs<br />Mal ganz leicht, mal mit schwerem Gepäck<br />Oft ganz schnell, manchmal auch langsam<br />Bewusst und beständig<br />Mit Augen für mich und meine Umwelt</p><p>Ich bin unterwegs<br />In dieser Welt<br />Auf meinem Lebensweg<br />Mit Vertrauen und voller Hoffnung:<br />Auf GOTT</p>]]></content:encoded><category>4. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64010</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 16:30:00 +0100</pubDate><title>Impuls 1 - Der blaue Planet</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-der-blaue-planet/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Oberfläche unserer Erde ist zu etwa zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Das gesamte Wasservolumen wird auf 1400 Millionen Kubikkilometer (1 Kubikkilometer sind 1 Billionen Liter) Wasser geschätzt. Ein Großteil des Wassers ist Salzwasser (97,5 Prozent) in den Meeren und damit für Menschen nicht genießbar. Nur 2,5 Prozent, also etwa 35 Millionen Kubikkilometer Wasser sind Süßwasser und kann von den Menschen genutzt werden. Ein Großteil des Süßwassers ist in Gletschern, der Arktis und Antarktis gebunden oder befindet sich als Grundwasser tief unter der Erde. Für uns Menschen zugänglich ist nur ein ganz geringer Prozentsatz von etwa 0,4 Prozent des Süßwassers in Seen, Flüssen, Regen und unterirdisch gespeichertem Grundwasser. Diese 5,6 Millionen Kubikkilometer Wasser teilen wir Menschen und mit all den Tieren und Pflanzen auf den Kontinenten.</p><p>Trinken, Duschen, Kochen, Körperpflege - jeden Tag verbraucht ein Mensch in Deutschland im Schnitt 121 Liter Wasser. Sicherer Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Menschenrecht. Doch immer noch haben 2,2 Milliarden Menschen keinen adäquaten Zugang zu Trinkwasser. Auch die Klimakatastrophe, extreme Wetterereignisse und die Verschmutzung des Grundwassers durch Chemikalien, Mikroplastik, Pestizide und Dünger verschlechtert die Qualität des Grundwassers und erschwert, auch bei uns in Deutschland, den Zugang zu sauberem Trinkwasser. In vielen Regionen der Erde werden die Wasservorrate übernutzt oder verunreinigt. Darunter leiden Ökosysteme genauso wie Landwirtschaft, Industrie und Haushalte, die dadurch schwerer mit Wasser versorgt werden können.</p><hr /><p class="text-right">Quellen Text &amp; Bilder: <a href="https://www.durstige-gueter.de/was-ist-virtuelles-wasser/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.durstige-gueter.de/was-ist-virtuelles-wasser/</a></p><p class="text-right"><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen/wassernutzung-privater-haushalte#direkte-und-indirekte-wassernutzung" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/wohnen/wassernutzung-privater-haushalte#direkte-und-indirekte-wassernutzung</a></p><p class="text-right"><span style="line-height:100%"><a href="https://www.quarks.de/umwelt/faq-so-viel-wasser-gibt-es-auf-der-erde/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.quarks.de/umwelt/faq-so-viel-wasser-gibt-es-auf-der-erde/</a></span></p><p class="text-right"><span style="line-height:100%">Wasseratlas der Heinrich-Böll-Stiftung 2025, <a href="https://www.boell.de/de/wasseratlas" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.boell.de/de/wasseratlas</a></span></p><p class="text-right"></p><p class="text-right"></p>]]></content:encoded><category>3. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64011</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 16:15:00 +0100</pubDate><title>Impuls 2 - Virtuelles Wasser</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-impuls-2-virtuelles-wasser/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Mensch in Deutschland verbraucht im Durchschnitt 121 Liter Trinkwasser in 24 Stunden. Gleichzeitig verbraucht jede Person durchschnittlich weitere 4000 Liter Wasser, die sich im T-Shirt, in der Tomate, im Strohhalm oder im Handy verstecken. Dieses Wasser, das zur Herstellung von Produkten oder Lebensmitteln verwendet wird, wird virtuelles Wasser oder Wasserfußabdruck genannt.&nbsp;</p><p>Mit der Wasserampel (https://wfd.de/aktiv-werden/im-alltag/wasserampel/) vom Weltfriedensdienst e.V. kannst du den Wasserfußabdruck von verschiedenen Produkten berechnen. Die Ampel zeigt an, wie viel Wasser bei der Produktion von Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch, Schokolade, Kleidung oder Technik wirklich gebraucht wird.</p><p>Bei der Berechnung des Wasserfußabdrucks, also der benötigten Wassermenge, wird zwischen blauem, grünem und grauen Wasser unterschieden.<br />Grünes Wasser ist natürlich vorkommendes Regenwasser oder im Boden gespeichertes Wasser, das nicht bis ins Grundwasser sickert, das von Pflanzen für ihre Wachstum aufgenommen werden kann.<br />Blaues Wasser ist Oberflächenwasser (also bspw. Seen, Flüsse, Bächen) oder Grundwasser, das für eine künstliche Bewässerung entnommen wird.<br />Graues Wasser steht für verschmutztes Wasser. Genau definiert beschreibt graues Wasser die Wassermenge, die nötig wäre, um Gewässerverunreinigungen so weit zu verdünnen, dass die Wasserqualität den gesetzlichen oder vereinbarten Anforderungen entspricht.&nbsp;</p><p>Was das bedeutet, zeigt sich an diesem fiktiven Beispiel der Kartoffel.<br />„Die Landwirtin Frau Paulsen legt auf ihren Feldern Mitte April die vorgekeimten Kartoffeln in die Erde. Im April und im Mai regnet es genug und die Pflanzen wachsen gut (grünes Wasser). Leider ist es im Juni sehr heiß und trocken. Daher muss sie das Feld bewässern (blaues Wasser). Sie bemerkt, dass die Pflanzen nicht richtig wachsen und entscheidet sich daher, die Pflanzen zu düngen und mit einem Pflanzenschutzmittel zu schützen. Dadurch wird das Grundwasser (blaues Wasser) verschmutzt (graues Wasser). Nach der Ernte im Herbst werden die Kartoffeln gewaschen (blaues Wasser), bevor sie in den Handel kommen und dort verkauft werden. Bevor die Kartoffeln gegessen werden können, müssen sie in einem Topf voller Wasser gekocht werden (blaues Wasser).“</p><p><span style="line-height:100%">Das Goethe-Institut hat Material für eine oder mehrere Unterrichtsstunden zum Thema Virtuelles Wasser zur Verfügung gestellt. Das PDF findet ihr unten im Anhang</span></p><hr /><p>Quellen<br /><a href="https://www.goethe.de/resources/files/pdf212/2_virtuelles-wasser1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">www.goethe.de/resources/files/pdf212/2_virtuelles-wasser1.pdf</a><br /><a href="https://www.durstige-gueter.de/was-ist-virtuelles-wasser/" target="_blank" rel="noreferrer">www.durstige-gueter.de/was-ist-virtuelles-wasser/</a></p>]]></content:encoded><category>3. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64012</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 16:00:00 +0100</pubDate><title>Impuls 3 - Wasserfußabdruck</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-wasserfussabdruck/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Großteil unseres Wasserverbrauchs im Alltag ist gut versteckt in der Herstellung, dem Transport und den Folgeschäden der Güter, die wir tagtäglich konsumieren. Das ist in diesem kurzen <a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE2MjY2NzA" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Video</a> hier noch einmal erklärt.</p><p>Es ist gar nicht so leicht, diesen versteckten Wasserverbrauch zu entdecken und auch unmöglich, den eigenen Wasserfußabdruck komplett zu minimieren. Dennoch gibt es einige praktische Tipps, wie jede Person ihren Wasserfußabdruck etwas verringern kann.</p><p>&nbsp; &nbsp; • Wasser im Alltag schonend nutzen, bspw. mit einem wassersparenden Duschkopf<br />&nbsp; &nbsp; • saisonale und regionale Produkte kaufen<br />&nbsp; &nbsp; • Lebensmittel mit Bio-Siegeln kaufen<br />&nbsp; &nbsp; • weniger tierische Produkte konsumieren<br />&nbsp; &nbsp; • Kleidung und technische Geräte Second-Hand kaufen<br />&nbsp; &nbsp; • weniger Produkte aus wasserarmen Regionen (bspw. Kaffee oder Kakao) konsumieren</p><p>Tipp: Der BUND Heidelberg hat eine Ausstellung zum Thema Wasserfußabdruck entworfen. Sie kann hier ausgeliehen werden.</p><hr /><p class="text-right">Quellen:<br /><a href="https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/nachhaltigkeit/wasser-fussabdruck-virtuelles-wasser-wassermangel-umwelt-erde-klima-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/nachhaltigkeit/wasser-fussabdruck-virtuelles-wasser-wassermangel-umwelt-erde-klima-100.html</a><br /><a href="https://utopia.de/ratgeber/virtuelles-wasser_16071/" target="_blank" rel="noreferrer">https://utopia.de/ratgeber/virtuelles-wasser_16071/</a></p><p class="text-right"></p>]]></content:encoded><category>3. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64009</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 15:58:23 +0100</pubDate><title>Impuls Kresse</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/co2-impuls-kresse/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der etwas andere Brotbelag</p><p>Warum muss zum Frühstück eigentlich immer eine Schokoladencreme mit Palmöl oder eine Marmelade mit vielen Konservierungsstoffen auf das Brot?</p><p>Hast du schon einmal darüber nachgedacht, deinen morgendlichen Brotbelag einfach selbst herzustellen?</p><p>Was du dafür brauchst? Nicht viel:</p><p>Ein kleines Gefäß (z.B. eine Schale, einen Joghurtbecher oder einen Teller), etwas Küchenpapier oder Watte und Kressesamen.</p><p>Aber wie geht es jetzt genau? Ganz einfach:</p><p>Zunächst das Gefäß mit zusammengeknülltem Küchenpapier auslegen und das Papier gut befeuchten. Anschließend Kressesamen gleichmäßig auf der Oberfläche des Papiers verteilen. Du darfst ruhig großzügig sein mit dem Samen.</p><p>Bei Zimmertemperatur und täglichem Gießen kannst du spätestens nach einer Woche deine Kresse ernten.&nbsp;</p><p>Auf einem Butterbrot mit etwas Salz schmeckt die eigene Kresse hervorragend.</p><p>Und das Gute daran: So eine Kressezucht passt auf jedes Fensterbrett und auch als Zimmerpflanze sieht sie – wenn man den Samen in einem hübschen Gefäß aussäht – auch noch dekorativ aus.</p><p>Kleiner Tipp: Wenn ihr die Kresse zu Beginn der Karwoche aussäht, hast du bis Ostersonntag ein dekoratives Osternest zum Verschenken.</p>]]></content:encoded><category>2. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64008</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 15:49:55 +0100</pubDate><title>Impuls Vegetarisch</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/vegetarisch/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang als Gott die Welt erschuf, sprach er: „Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. “ Gen 1, 29-30</p><p>In der Schöpfungsgeschichte schuf Gott eine harmonische Beziehung zwischen Menschen und Tieren. Mensch und Tier lebten im Einklang miteinander, und so scheint es, war das Leben im Paradies ein vegetarisches Leben war.&nbsp;</p><p>Diese Interpretation möchten wir zum Anlass nehmen und euch ein paar Anregungen für vegetarische Gerichte geben.<br /><br />A&nbsp;&nbsp; &nbsp;Apfelküchle<br />B&nbsp;&nbsp; &nbsp;Brokkolicremesuppe<br />C&nbsp;&nbsp; &nbsp;Couscoussalat<br />D&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dattelmus<br />E&nbsp;&nbsp; &nbsp;Eintopf<br />F&nbsp;&nbsp; &nbsp;Falafel-Wraps<br />G&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gemüselasagne<br />H&nbsp;&nbsp; &nbsp;Hirsebrei<br />I&nbsp;&nbsp; &nbsp;Indische Reispfanne<br />J&nbsp;&nbsp; &nbsp;Joghurtcreme<br />K&nbsp;&nbsp; &nbsp;Käsespätzle<br />L&nbsp;&nbsp; &nbsp;Lauchsuppe<br />M&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mehlklöße<br />N&nbsp;&nbsp; &nbsp;Nudelsalat<br />O&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ofenkartoffel<br />P&nbsp;&nbsp; &nbsp;Pfannkuchen<br />Q&nbsp;&nbsp; &nbsp;Quiche<br />R&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ratatouille<br />S&nbsp;&nbsp; &nbsp;Spinatauflauf<br />T&nbsp;&nbsp; &nbsp;Tofuschnitzel<br />U&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ugali<br />V&nbsp;&nbsp; &nbsp;Veggie-Burger<br />W&nbsp;&nbsp; &nbsp;Waffeln<br />X&nbsp;&nbsp; &nbsp;Xtreme-scharfes-Soja-Chili<br />Y&nbsp;&nbsp; &nbsp;Yorkshire Pudding<br />Z&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zucchinipuffer</p><p>Was sind Deine vegetarischen Lieblingsgerichte?</p>]]></content:encoded><category>2. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64007</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 15:46:07 +0100</pubDate><title>Impuls Apfelsaft</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/impuls-apfelsaft/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Wusstest du, das am bayerischen Untermain die 170 Projektteilnehmer des Schlaraffenburger Streuobstprojektes mit ihren 13.500 Streuobstbäumen rund 436 Tonnen Kelterobst im Jahr 2022gesammelt haben?&nbsp;</p><p>Gemeinsam mit lokalen Keltereien entstehen daraus verschiedene Produkte wie Apfelsaft, Apfelessig, Apfelmark und vieles mehr.</p><p>So wird der allergrößte Teil der Äpfel in der Region verarbeitet und vermarktet! Das sorgt für kurze Wege und unterstützt lokale Unternehmen.</p><p>Darüber hinaus stärkt ihr mit dem Schlarraffenburger Projekten den Erhalt von Streuobstwiesen, welche für ihren großen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten bekannt sind. So finden sich auf Streuobstwiesen seltene Tiere wie der Steinkauz, der Wiedehopf oder die Zauneidechse. Auch die UNESCO hat die Bedeutung des Streuobstanbaues in Deutschland erkannt und ihn als Immaterielles Kulturerbe aufgenommen.<br />Schau doch, ob du bei deinem nächsten Einkauf, deinen Saft nicht durch einen regionalen Apfelsaft des Schlaraffenburger-Projektes ersetzen kannst.</p><p>Frisch aus deiner Region schmeckt es einfach am besten.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>2. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64005</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 15:30:00 +0100</pubDate><title>Wir können auch anders!</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/1-impuls-wir-koennen-auch-anders/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Klimakatastrophe, nicht erreichte Klimaziele, Verzögerung beim Ausbau der erneuerbaren Energien…&nbsp;<br />Wenn es ums Klima geht, scheint vieles oft schwierig und kompliziert - aber ist wirklich alles so hoffnungslos?&nbsp;<br />Dem stehen Menschen und ihre guten Geschichten entgegen, die angepackt haben und jetzt schon ein Stück weit klimafreundliche Welt (zumindest im Kleinen) leben. Denn „Wir können auch anders!“. So titelte die ARD ihre wirklich sehenswerte Doku-Reihe mit guten Nachrichten aus den Bereichen Energie, Mobilität, Landwirtschaft, Ernährung, Wohnen und Natur.&nbsp;<br />Eine dieser guten Nachrichten zum Thema Energie kommt aus einem kleinen brandenburgischen Ort.&nbsp;</p><p>Darf ich vorstellen Feldheim - Der erste komplett energieautarke Ort in Deutschland, der nur erneuerbare Energien nutzt.Die individuell angeschlossenen Haushalte des Treuenbrietzener Ortsteils Feldheim werden direkt über separate Verteilernetze mit Strom und Wärme aus „vor der eigenen Haustür“ gelegenen Erneuerbare Energie Anlagen versorgt.&nbsp;</p><p>Wo kommt der Strom her ?</p><p>Der nahe gelegene Windpark bildet das Rückgrat der lokalen Stromversorgung, während die Wärme von der ortsansässigen Biogasanlage geliefert wird. Für Stromnetzstabilität in Feldheim und beim Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz sorgt seit 2015 das Regelkraftwerk. Für den zusätzlichen Wärmebedarf an besonders kalten Tagen steht ein modernes Holzhackschnitzel-Heizwerk zur Verfügung.&nbsp;</p><p>Was ist das Besondere?<br />Das Besondere am Feldheimer Konzept ist das separate Nahwärme- und Stromversorgungsnetz, über das die vor Ort erzeugte Wärme und Elektrizität direkt an die Verbraucher*innen geleitet wird. Auf diese Weise werden Kosten und Abhängigkeiten von Energieimporten verringert.&nbsp;</p><hr /><p class="text-right">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Quelle: <a href="https://nef-feldheim.info/energieautarkes-dorf/" target="_blank" rel="noreferrer">nef-feldheim.info/energieautarkes-dorf/</a></p>


]]></content:encoded><category>1. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64006</guid><pubDate>Tue, 04 Mar 2025 15:16:18 +0100</pubDate><title>Checke deinen Stromanbieter!</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/2impuls-checke-deinen-stromanbieter/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Welche Rolle spielt der Energiesektor in Deutschland für den Klimawandel ?<br /><strong>30% der gesamten Co2 Emission</strong> von Deutschland kommen aus dem <strong>Energiesektor</strong>. Zum Energiesektor zählen Strom und Wärmebedarf.&nbsp;<br />Bis jetzt (Stand 31.03.2023) werden immer noch rund<strong> 75 % des Energiebedarfs aus Öl, Gas &amp; Kohle</strong> gedeckt. Eine Alternative sind hier die <strong>Erneuerbare Energien, wie Wind-Wasser- und Solarenergie,</strong> denn sie<strong> stoßen gar kein CO2 aus.</strong><br />Es gibt aber auch hier wieder ein paar gute Neuigkeiten. Die Welt hat den positiven Kipppunkt in Sachen erneuerbaren Energien überschritten.&nbsp;</p><p>Moment mal, Kippunkte sind doch negativ, oder?&nbsp;</p><p class="text-center"><em>„Viele kritische Schwellenwerte im globalen Klimasystem werden auch als Kippelemente oder Kipppunkte bezeichnet. Werden sie überschritten, führt das zu globalen Veränderungen, die nicht mehr aufgehalten werden können – mit fatalen Folgen. Doch es gibt auch positive Kipppunkte: Die lösen schnelle positive Veränderungen in Technologie und Gesellschaft aus.“&nbsp;</em>(Kuebler, 2024)&nbsp;</p><p>Auf die erneuerbaren Energien bezogen heißt das überschreiten des positiven Kipppunkts folgendes:</p><p class="text-center"><em>„Als Kipppunkt gilt in diesem Fall der Moment, ab dem die jeweils erneuerbare Alternative des Sektors günstiger ist, als die fossile. Im Energiesektor ist dieser Punkt bereits gekippt: Wind- und Solarenergie ist in den meisten Teilen der Welt billiger als die aus Kohle und Gas.“</em> &nbsp;(Dorten, 2024)&nbsp;</p><p><br />Na gut, aber was hat da nun mit mir zu tun?&nbsp;<br />Wer sich einmal entscheidet,<strong> grünen Strom</strong> zu beziehen, kann bis zu einer&nbsp;<strong>halbe Tonne CO2 sparen</strong>. Es lohnt sich also, deinen Stromanbieter zu checken und gegebenenfalls zu wechseln, um dem Klimaziel einen Schritt näher zu kommen.&nbsp;</p><p>Das Grüner-Strom-Label und das ok-power-Siegel bieten laut den Forschenden eine gute Orientierung. Sie zeigen dir Stromanbieter, die ihren Strom aus 100% erneuerbaren Energie Quellen beziehen.&nbsp;</p><hr /><p>Quellen: &nbsp;<br />Kuebler, M. (26.12.2024). Wie können positive Kipppunkte dem Klima helfen? Verfügbar unter <a href="https://www.dw.com/de/wie-k%C3%B6nnen-positive-kipppunkte-dem-klima-helfen/a-70389701" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.dw.com/de/wie-k%C3%B6nnen-positive-kipppunkte-dem-klima-helfen/a-70389701</a></p><p>Dorten, P. (03.10.2024). Positive Kipppunkte gegen die Klimakrise: Welche Maßnahmen Fossile aus der Balance bringen. Verfügbar unter <a href="https://www.moment.at/story/positive-kipppunkte-klimakrise/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.moment.at/story/positive-kipppunkte-klimakrise/</a></p>]]></content:encoded><category>1. Woche CO2-Fasten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59369</guid><pubDate>Tue, 23 Apr 2024 13:48:12 +0200</pubDate><title>In 72 Stunden die Welt ein bisschen besser gemacht</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/in-72-stunden-die-welt-ein-bisschen-besser-gemacht-1-1/</link><description>Verantwortliche ziehen positive Bilanz der 72-Stunden-Aktion – Bischof Jung besuchte zahlreiche Projekte und legte selbst Hand mit an – BDKJ mahnt ganzjährige Unterstützung an</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Rund 2000 Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Würzburg haben sich in 86&nbsp;Gruppen bei der 72-Stunden-Aktion des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zwischen Donnerstag, 18. April, und Sonntag, 21. April, im Bistum für andere eingesetzt und die Welt ein Stückchen besser gemacht. Schirmpaten der 72-Stunden-Aktion waren Bischof Dr. Franz Jung und der Bundestagsabgeordnete Niklas Wagener (MdB, Bündnis 90/Die Grünen). Kooperationspartner sind die Kirchliche Jugendarbeit (kja), der Bezirksjugendring Unterfranken, Caritas und Young Caritas. Bischof Jung besuchte während der Aktion in allen Regionen Gruppen und legte wiederholt selbst mit Hand an, zum Beispiel beim Fertigen von Holzkonstruktionen. „72 Stunden sind drei Tage. Dass sich in drei Tagen Grundsätzliches verändern kann, haben wir erst an Ostern gefeiert. Danke für Euren Einsatz“, rief er zum Auftakt den Beteiligten in Schweinfurt zu.</p><p>So vielfältig wie die Aktivitäten war auch das Aprilwetter während der 72-Stunden-Aktion, die unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ stand. Ob Hagel, Schnee oder Sonnenschein: Beim Einsatz für andere ließen sich die Projektgruppen vom Wetter nicht aufhalten. Es wurde im Regen gebaggert, Pfandsammelstellen gebaut, Insektenhotels angelegt, Bänke abgeschliffen und Bäume gepflanzt. „Ich habe mich unglaublich gefreut, dass trotz der schwierigen Witterungsbedingungen die Kinder und Jugendlichen mit super viel Spaß und Motivation ihre Projekte bearbeitet haben“, sagte Judith Wünn, Vorsitzende des BDKJ-Diözesanverbands Würzburg. „Dieser Einsatz in den Projekten sowie die Vielfalt der unterschiedlichen Projekte haben mich besonders begeistert. In der Vielfalt der Aktionen zeigt sich für mich die Vielfalt der katholischen Jugendverbandsarbeit.&quot; Sophia Franz, ehrenamtliche Diözesanvorsitzende, zeigte sich „unglaublich dankbar für den Einsatz von allen Kindern und Jugendlichen, den ehrenamtlich Engagierten in den acht Koordinationskreisen und auch von all den anderen Unterstützenden“.</p><p>Dass Kinder und Jugendliche Unglaubliches in nur 72 Stunden bewirken können, sei an diesem Wochenende zu erleben gewesen. Ihre Stärken und Fähigkeiten setzten sie auch außerhalb der 72-Stunden-Aktion durch ihre ehrenamtliche Arbeit in ihrem Jugendverband und für andere Menschen ein, betonte Wünn. „Aus unserer christlichen Grundhaltung heraus engagieren wir uns das ganze Jahr über gegen Rechtsextremismus, Hasskriminalität und Menschenfeindlichkeit. In Gruppenstunden, Zeltlagern und Aktionen in ihrer Pfarrei oder auf Diözesanebene setzen sich die Jugendverbände für eine solidarische, geschlechtergerechte und diversitätskompetente Gesellschaft ein.“</p><p>Weil die katholischen Jugendverbände Orte gelebter Demokratie seien, seien Entscheidungen selbstbestimmt, selbstorganisiert und demokratisch getroffen worden. „Auch außerhalb der Jugendverbände wollen junge Menschen an Entscheidungen beteiligt werden und sich einbringen“, sagte Wünn Deshalb fordere der BDKJ auch die Absenkung des Wahlalters für Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen. Zudem brauche die katholische Jugend(verbands)arbeit nicht nur während der 72-Stunden-Aktion für die Ehren- und Hauptamtlichen gute und funktionierende Strukturen. Diese ließen sich ohne eine ausreichende finanzielle Förderung nicht gewährleisten. Auch zukünftig müsse auf allen Ebenen eine ausreichende Förderung gewährleistet werden, um Veranstaltungen wie die 72-Stunden-Aktion und die Jugendarbeit vor Ort zu ermöglichen.</p><p><i>mh (POW)</i></p>]]></content:encoded><category>kja Diözese Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59370</guid><pubDate>Fri, 19 Apr 2024 08:23:24 +0200</pubDate><title>Es ist unser Leben in 72 Stunden! Startschuss für die Sozialaktion des BDKJ</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/pressemitteilung-es-ist-unser-leben-in-72-stunden-startschuss-fuer-die-sozialaktion-des-bdkj-in-bayern-1/</link><description>Bundesweit kommen an diesem Wochenende junge Katholik*innen zusammen, um ehrenamtlich etwas für das Gemeinwohl zu tun.</description><content:encoded><![CDATA[<p>18.04.2024, 17:07 – Die 72-Stunden Aktion hat offiziell begonnen! Auf die Minute genau um 17:07 sind in ganz Deutschland die Startschüsse für die Aktionsgruppen des BDKJ gefallen, in drei Tagen die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. „Viele hundert Gruppen, tausende junge Ehrenamtliche setzen in den kommenden Tagen ein inspirierendes Zeichen in Bayern“, freut sich BDKJ-Landesvorsitzender Florian Hörlein. „Ich bin stolz, dass sich auch fünf Jahre nach der letzten 72-Stunden Aktion wieder so viele Menschen zu Teilnahme entschieden haben!“&nbsp;</p><p>Die 72-Stunden Aktion ist die große bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend vom 18.-21. April 2024. Über 600 Gruppen und tausende ehrenamtliche Helfer*innen kommen allein in Bayern zusammen, um in drei Tagen verschiedenste Projekte im sozialen Nahraum umzusetzen. Von Dorfplatzverschönerungen über Mehrgenerationennachmittage bis hin zu internationalen Projekten ist alles möglich, was dem Gemeinwohl dient und innerhalb von 72 Stunden umsetzbar ist.&nbsp;</p><p>„Die 72-Stunden Aktion steht für die kontinuierliche Ehrenamtsarbeit, die die vielen Jugendlichen in freiwilliger Selbstorganisation ohnehin Woche für Woche für Ihr Umfeld leisten“, merkt Hörlein an. „Es ist in letzter Konsequenz dieser Beitrag zum Gemeinwohl, der in seiner kreativen Vielfalt einzigartig ist, der Bestand hat und unser aller Unterstützung verdient.“&nbsp;</p><p>In unserem Diözesanverband gab Bischof Franz den Startschuss bei der Auftaktveranstaltung in der Jugendkirche kross in Schweinfurt:&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/bischof-gibt-startschuss-zur-72-stunden-aktion-im-bistum/" target="_blank">https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/bischof-gibt-startschuss-zur-72-stunden-aktion-im-bistum/</a>&nbsp;</p>

]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-59373</guid><pubDate>Wed, 14 Feb 2024 14:00:00 +0100</pubDate><title>Start der CO2-Fastenaktion</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/start-der-co2-fastenaktion-1/</link><description>Heute startet die diesjährige CO2-Fastenaktion, die nochmals mit dem Thema „Nachhaltig leben - Energienutzung im Alltag“ auf die Nutzung verschiedener Energieträger und deren Auswirkungen aufmerksam machen will.</description><enclosure url="https://www.kja-wuerzburg.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_co2logo_1_b725be021f.jpg" length="547796" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Heute beginnt die Fastenzeit - und damit auch unsere CO2&nbsp;- Fastenaktion. Dieses Jahr beschäftigen wir uns genauer mit unserem Energieverbrauch: Welche Energieträger nutzen wir und welche Auswirkungen haben diese?&nbsp;</p><p>In den sechs Fastenwochen schauen wir uns dafür die Energieträger Wasser, Erdgas, Holz, Erdöl, Kohle und Atomkraft genauer an. Es gibt spirituelle Impulse, Quizzes, Praxistipps und vieles mehr.</p><p>Wir begleiten die Aktion auf Social Media. Schau dafür gerne auf unserem Kanal vorbei: <a href="https://www.instagram.com/bdkj_wuerzburg/" target="https://www.instagram.com/bdkj_wuerzburg/" class="external-link" rel="noreferrer">@bdkj_wuerzburg</a></p><p>Die Inhalte findet ihr online auf <a href="http://co2fasten.de" target="co2fasten.de" class="external-link" rel="noreferrer">co2fasten.de</a>.</p><p>Viel Spaß beim Mitmachen!</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-57431</guid><pubDate>Wed, 06 Dec 2023 10:28:09 +0100</pubDate><title>„Vielfalt verstehen, Inklusion leben“ - Jugendseelsorgetagung im Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/vielfalt-verstehen-inklusion-leben-jugendseelsorgetagung-im-jugendhaus-st-kilian-in-miltenberg/</link><description>Miltenberg/Würzburg (POW) Rund 85 haupt- und ehrenamtlich in der Jugendarbeit im Bistum Würzburg Aktive haben von Freitag, 17., bis Samstag, 18. November, an der Jugendseelsorgetagung (JuSeTa) im Jugendhaus Sankt Kilian in Miltenberg teilgenommen. Die Tagung fand zum ersten Mal am Wochenende statt, um auch ehrenamtlich Aktiven die Teilnahme zu ermöglichen. Sie stand unter der Überschrift „Jugendarbeit für Alle: Vielfalt verstehen, Inklusion leben“, teilt die Kirchliche Jugendarbeit (kja) mit.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum Einstieg hörten die Tagungsteilnehmenden einen Vortrag von Zehranur Manzak, Co-Leiterin der Jugendbildungsstätte Unterfranken. Sie führte ins Thema Inklusion, Vielfalt und Diskriminierung ein. Die Idee von Barrierefreiheit würde nicht mehr „nur“ auf Menschen mit Behinderung bezogen, sondern heutzutage umfassender verstanden: Inklusion und Barrierefreiheit werden insgesamt auf alle Personen angewendet, die aus unterschiedlichsten Gründen gesellschaftlich nicht teilhaben können. Sie schloss hier auch strukturelle Diskriminierung ein. Manzak forderte die Anwesenden eindringlich auf, ihren Blick zu schärfen, neue Perspektiven einzunehmen und das jeweilige Gegenüber nicht „zu etikettieren“, sondern zuzuhören und sensibel mit den unterschiedlichen Menschen umzugehen.</p><p>Den Impulsvortrag griff Bernhard Lutz, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, in seinem Grußwort auf: „Wir sind nicht frei von Diskriminierung. Es kommt aber darauf an, wie wir damit umgehen. Wir dürfen uns nicht abschrecken lassen von dem Weg zum Ziel. Wir wollen zumindest diskriminierungsfreier und inklusiver werden. Genau deshalb haben wir bewusst das Thema dieser Jugendseelsorgetagung gesetzt.“ Im Anschluss an den Vortrag überprüften die Teilnehmenden ihre eigenen Privilegien. Im Austausch ging es darum, zu reflektieren, wie privilegiert jeder Einzelne ist und wie diese Privilegien für weniger privilegierte Gesellschaftsgruppen eingesetzt werden können.</p><p>Am Samstag wurde das Thema Vielfalt und Inklusion in Kleingruppen mit verschiedenen Workshops vertieft. Beispielsweise gab es in Workshops wie „Diversität im Kurzfilm – ein Spiegel der Gesellschaft!?“ oder „Rhythmus der Vielfalt – Der Hip-Hop-Diversity-Workshop“ ganz praktische Ideen, wie man in Kontexten der Jugendarbeit über Vielfalt beziehungsweise Teilaspekte davon ins Gespräch kommen kann. Auch zwei praxisorientierte Methodenworkshops zu vielfaltssensibler Jugendarbeit gab es zur Auswahl.</p><p>Die Workshops „Critical Whiteness“ oder „Zwischen Ohnmacht und Ermächtigung: Umgang mit Macht in asymmetrischen Beziehungen“ setzten dagegen auf der selbstreflexiven Ebene an und gaben Anstöße, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. Mit Hilfe der „Betzavta“-Methode konnten die Teilnehmenden in einem anderen Workshop in der Gruppe selbst erleben, wie das gleiche Recht aller auf Freiheit und Teilhabe zu Konflikten führen kann.</p><p>Annika Herzog und Christoph Hippe, Leitung der kja, dankten am Ende bei allen Referentinnen und Referenten dem Organisationsteam der Tagung und allen Teilnehmenden, die sich auf das Thema eingelassen haben.</p><p>Hippe sagte, dass Vielfalt in der (kirchlichen) Jugendarbeit vor allem Herausforderung bleibe: „Anspruch und Wirklichkeit treffen hier aufeinander. In den vergangenen zwei Tagen ist mir bewusst geworden, dass wir in der kja noch viel zu tun haben, bis wir wirklich inklusiv aufgestellt sind. Gleichwohl gibt es Positivbeispiele, die – wie die JuSeTa 2023 – zeigen, dass es sich lohnt, wenn wir uns von Vielfalt herausfordern lassen.“</p>]]></content:encoded><category>kja Diözese Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56798</guid><pubDate>Wed, 18 Oct 2023 15:53:37 +0200</pubDate><title>Quizfragen zum Abschied</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/quizfragen-zum-abschied-1/</link><description>Bernhard Lutz hat die Jugendarbeit der Diözese jahrelang mitgestaltet – Christoph Hippe tritt die Nachfolge an</description><content:encoded><![CDATA[<p itemprop="headline"><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Quizfragen lösen. Diese Aufgabe kam am Ende auf den Pastoralreferenten Bernhard Lutz zu, nach sechs Jahren in der ersten Reihe der Kirchlichen Jugendarbeit. Bei einer Feierstunde am Dienstag, 10. Oktober, im Jugendzentrum Café Dom@in im Würzburger Kilianeum-Haus der Jugend verabschiedeten rund 60 Weggefährten den 47-Jährigen. Von 2017 bis 2023 war Lutz Geistlicher Leiter des Diözesanverbands Würzburg des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Mitglied des Leitungsteams der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) in der Diözese Würzburg.</p><p>Für die Quizfragen hatte das kja-Team intensiv recherchiert. Lutz reagierte überrascht, als ihm kja-Leitungsmitglied Annika Herzog einen Stoß gelber Papierzettel in die Hand drückte. Die Zettel waren mit Zahlen beschriftet, und Lutz sollte diese Zahlen auf einer Pinnwand den gestellten Fragen richtig zuordnen. Wie viele Tage er bei der kja verbracht habe, wie viele Leitungsteamsitzungen er mitgemacht und wie viele Coronameldungen er über das Bistums-Intranet „MIT“ verbreitet habe, wurde etwa gefragt. Lutz kam ins Rätseln, als er die Zahlen vergeben musste. Aber mit Hilfe seines Teams gelang es ihm, die Pinnwand zu bestücken. 4745 Tage in der kja, 186 Leitungsteamsitzungen, 45 Coronameldungen stehen in Lutz´ Bilanz. Nicht herausfinden konnte das Team, wie viele Telefonate er im Auto geführt hatte, wie viele Kaffeemarken er gebraucht und wie viele graue Haare er dazugewonnen hatte.</p><p>Zum Dank überreichten Herzog und ihre Teamkollegin Daniela Hälker dem bisherigen kja-Leiter ein Glas mit Knäckebrot, auf dem „Ein Glas voller Glück für Bernhard“ stand. Ein Gutschein des Würzburger Unverpackt-Ladens ergänzte das Präsent. Glas und Gutschein gab es auch für Lutz´ Nachfolger, den 35-jährigen Pastoralreferenten Christoph Hippe. Lutz erhielt zudem ein Buch mit Widmungen und Fotos, zusammengetragen von den Abteilungsteams der kja.</p><p>Lutz war vom 1. Januar 2017 bis 31. August 2023 Geistlicher Leiter des BDKJ-Diözesanverbands und Mitglied der kja-Leitung. Seit 1. Oktober 2021 war er zudem mit halber Stelle ständiger stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge der Diözese Würzburg. Diese Aufgabe erfüllt er nun in Vollzeit. Hippe hat Lutz´ Nachfolge am 1.&nbsp;September dieses Jahres angetreten. An der Feier im Café Dom@in nahmen neben Beschäftigten der Kirchlichen Jugendarbeit die Ehefrauen und Kinder von Hippe und Lutz teil, außerdem Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal, sowie ehemalige Leitungsmitglieder von BDKJ und kja.</p><p>Dorothea Weitz, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats, blickte auf ihre Erfahrungen mit Lutz zurück. „Er ist superschlau. Er hat Gedankengänge gehabt, bei denen ich mich fragte: Wo hat er das her?“, berichtete sie. Der Austausch mit Lutz sei immer beeindruckend, er sei ein demütiger und nachdenklicher Mensch. Gute Vorsätze hatte Weitz für Hippe mitgebracht, etwa den, in jedem und allem „vorerst“ das Gute zu sehen. Er möge immer die Wahrheit sagen und keine Angst haben.</p><p>Die BDKJ-Diözesanvorsitzenden Judith Wünn und Florian Bauer dankten Lutz für sein vielfältiges Wirken in der Jugendverbandsarbeit. Hippe ermunterten sie dazu, sich seiner Träume nie zu schämen. Bereits bei der BDKJ-Diözesanversammlung im Juni auf dem Volkersberg war Hippe zum Geistlichen Leiter gewählt und Lutz mit dem BDKJ-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet worden.</p><p>„Es tut gut, Dank zu hören, weil ich spüre, dass etwas angekommen ist von dem, was mir wichtig ist“, bekundete Lutz gegenüber den Gästen im Café Dom@in. Aus seiner Sicht sei es gut, dass nun neue Leute das Ruder übernehmen. Seinem Nachfolger empfahl Lutz, nicht zu versuchen, in Fußstapfen zu treten. „Geh Deinen Weg, dann wird es eine gute Sache“, unterstrich er. In den Jahren seiner Amtszeit habe er Schweres erlebt, etwa ein Jahr, in dem er die kja-Leitung alleine bewältigen musste, berichtete Lutz. Er sei jedoch getragen worden von seiner Familie, den Menschen und Teams, mit denen er zusammenarbeiten durfte. „Wir bleiben verbunden – alles Gute!“</p><p>Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, hatte seine Teilnahme an der Feier krankheitsbedingt kurzfristig absagen müssen. Im Gottesdienst vor der Feierstunde verlas kja-Leitungsmitglied Herzog in der Würzburger Jugendkirche ein Grußwort Krämers. Darin drückte dieser seine Freude aus, Lutz als Stellvertreter gewonnen zu haben. „Ich danke Dir sehr für Deinen engagierten Einsatz in der Jugendarbeit und Jugendpastoral unserer Diözese, auch im Namen von unserem Bischof Franz.“ An Hippe richtete Krämer die Worte: „Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg. Dafür Dir und Deiner Familie Gottes Segen und Schalom.“</p><p>ub (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</p><p>(4223/1125; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:&nbsp;</strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Pressestelle</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-56185</guid><pubDate>Fri, 18 Aug 2023 15:34:00 +0200</pubDate><title>„Es war eine richtig schöne Zeit“</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/es-war-eine-richtig-schoene-zeit-1/</link><description>Weltjugendtagspilger aus Mbinga und Óbidos verabschiedet – Dreieinhalb Wochen voll neuer Eindrücke und neuer Freunde</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Ein Foto symbolisiert für Adolphina Philipo Kapinga die vergangenen dreieinhalb Wochen: Fröhliche junge Menschen halten gemeinsam die Fahnen von Brasilien, Tansania und Deutschland in die Kamera. „Diese Zusammengehörigkeit werde ich immer in meinem Herzen behalten.“ Für die jeweils sieben Gäste aus den Partnerdiözesen Mbinga (Tansania) und Óbidos (Brasilien) hieß es am Mittwoch, 16. August, Abschied nehmen. Seit ihrer Ankunft am Freitag, 21. Juli, haben die insgesamt 16 jungen Leute – neben den 14 Gästen aus den Partnerdiözesen waren auch die „weltwärts“-Freiwilligen Daniela Machado aus Óbidos und Gabriel Santos Goncalves aus Faro (Brasilien) mit dabei – Würzburg und das Bistum erkundet, den Weltjugendtag in Lissabon (Portugal) mitgefeiert, viel Neues erlebt und neue Menschen kennengelernt. An ihrem letzten Tag blicken sie im Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg auf besondere Momente zurück.</p><p>Das Leitungsteam hat unzählige Fotos von den gemeinsamen Unternehmungen und vom Weltjugendtag ausgedruckt und auf dem Boden verteilt. Die Bilder zeigen die jungen Menschen beim gemeinsamen Feiern und Kochen, auf Volksfesten und im Hochseilgarten. Jede und jeder sucht sich ein Foto aus und erzählt von einer besonderen Erinnerung. Agatha Lins de Souza Paes zeigt ein Foto von sich im Dirndl auf der Laurenzimesse in Marktheidenfeld. „Das war eine super Erfahrung. Ich habe eine ganz andere Kultur kennengelernt.“ Aldejane Barbosa Miranda und Juliana da Silva Aires haben Fotos von der Begegnung mit Papst Franziskus in Lissabon ausgesucht. „Er war nur zwei Meter weg. Das war ein ganz spezieller Moment“, sagt Aldejane. Juliana ergänzt: „Er hat alle Jugendlichen auf der ganzen Welt zusammengerufen. Es ist toll, dass wir die Chance hatten, zu kommen. Wir haben uns als ein Volk Gottes gefühlt.“</p><p>Samwel Damian Ndunguru liest gerne und hat ein Foto vom Besuch der Würzburger Universitätsbibliothek ausgewählt. Dort habe er ein Wörterbuch Deutsch-Kisuaheli entdeckt. Elizabeth Bismas Ndunguru erinnert sich an das gemeinsame Kochen in der Gastfamilie: „Es macht mich glücklich.“ Für Vanessa Eisert vom Leitungsteam war der Tag im Hochseilgarten des Hauses Volkersberg mit den Gästen aus Óbidos besonders. „Jeder von euch hat sich getraut, hochzugehen, und wir haben die Aufgaben gemeinschaftlich gelöst.“ Er nehme die Gruppe in seinem Herzen mit, sagt Érrison Silva Santos: „Jeder war eine ganz besondere Person.“ Jule Hack, Diözesanvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Würzburg, fasst zusammen: „Es war eine richtig schöne Zeit!“</p><p>Dann werden Stifte ausgeteilt. Die Fotos machen die Runde, und alle schreiben reihum Grüße darauf – auf Kisuaheli, Portugiesisch und Deutsch. „Love you! Miss you!“ – „Ich liebe Dich! Ich vermisse Dich!“ oder „Obrigado portudo“ – „Danke für alles“ ist da zu lesen oder: „Es war eine sehr lustige Zeit mit Euch!“</p><p>Jetzt kommt noch ein spannender Moment für das Leitungsteam: Wie hat es den Gästen aus Mbinga und Óbidos gefallen – von Essen und Unterkunft über den Weltjugendtag und die Ausflüge bis zur Begegnung zwischen den Partnerbistümern? Ergebnis: Alles war gut bis sehr gut.</p><p>Auch das Team, das fast ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht, zieht ein positives Fazit der gemeinsamen Zeit. Zwar habe der gleichzeitige Besuch aus zwei Partnerbistümern durchaus einige Herausforderungen mit sich gebracht, von logistischen Fragen („Haben wir genügend Autos, um alle zu den geplanten Programmpunkten zu bringen?“) über die verschiedenen Sprachen bis hin zu den kulturellen Unterschieden, die es bei der Planung zu berücksichtigen galt. Doch habe man diese im Team stets meistern können, so dass eine stimmige und lebhafte Begegnung stattfinden konnte. „In diesen insgesamt knapp vier Wochen gab es zahlreiche eindrucksvolle und schöne gemeinsame Momente, durch die neue Verbindungen zwischen den Jugendlichen aus den drei Diözesen entstanden sind. Genau diese Verbindungen sind es, die eine lebendige und zukunftsfähige Partnerschaft zwischen den Bistümern tragen“, zieht Vanessa Eisert Bilanz.</p><p>So fröhlich die Stimmung bislang war, als der Abschied näher rückt, werden alle ruhiger und nachdenklicher. Auf dem Parkplatz des Kilianeums stapeln sich Koffer und Reisetaschen. In zwei Bussen geht es in Richtung Frankfurter Flughafen. Noch ein Gruppenfoto, und dann heißt es endgültig Abschied nehmen: „Adeus!“ – „Kwaheri!“ – „Auf Wiedersehen!“</p><p><em>sti (POW)</em></p><p>weitere Bilder unter:&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/es-war-eine-richtig-schoene-zeit/" target="_blank">https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/es-war-eine-richtig-schoene-zeit/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-56136</guid><pubDate>Fri, 11 Aug 2023 16:14:00 +0200</pubDate><title>Reise mit unvergesslichen Momenten</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/reise-mit-unvergesslichen-momenten-1/</link><description>Brasilianer, Tansanier und Deutsche schauen auf den Weltjugendtag zurück</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Herzliche Aufnahme in Gastfamilien, spannende kulturelle Vielfalt, Blicke auf den Papst und 35 Grad Hitze: Das haben junge Menschen beim Weltjugendtag (WJT) in Lissabon erlebt. Und darüber sprachen sie bei einem Grillabend am Mittwoch, 9. August, im Innenhof des Würzburger Kilianeums-Haus der Jugend. Die Pilger kamen aus den Diözesen Mbinga in Tansania, Óbidos in Brasilien sowie Würzburg.</p><p>Sieben Gäste waren wegen des WJT aus der Würzburger Partnerdiözese Mbinga angereist. Neun Teilnehmer stellte die Partnerdiözese Óbidos. Sie alle waren mit rund 60 Deutschen am Montag, 24. Juli, von Würzburg aus mit Bussen nach Portugal aufgebrochen. Vor dem eigentlichen WJT von Dienstag bis Sonntag, 1. bis 6. August, in Lissabon und Umgebung hatten die Pilger in der portugiesischen Diözese Aveiro an „Tagen der Begegnung“ teilgenommen. Die Portugiesen empfingen die Pilger offenbar mit offenen Armen. Denn Brasilianer, Tansanier und Deutsche äußerten sich beim Grillabend beglückt über die herzliche Aufnahme. Die meisten Pilger hatten zweimal in Gastfamilien gelebt – bei den „Tagen der Begegnung“ in Aveiro und während des WJT in dem Ort Torres Novas nahe Fatima.</p><p>Elizabeth Bismas Ndunguru (24) aus der Diözese Mbinga war sich vorab nicht sicher, wie sich die Ankunft in Portugal anfühlen würde. „Aber alle sind locker und freundlich gewesen“, lobte sie. Vor allem die Äpfel in Portugal habe sie genossen. In Tansania seien Äpfel sehr teuer. Ihre Mitpilgerin Adolphina Kapinga (24) freute es, dass sie sich beim Essen nicht groß umstellen musste. Fisch, Reis und Bohnen – das sei ihr von zu Hause bekannt gewesen. Teofrida Hyera (22) ergänzte: „Ich bin unendlich dankbar, dass ich nach Europa kommen konnte. Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Chance dazu bekommen würde.“ Problematisch sei es lediglich gewesen, sich sprachlich zu verständigen, war aus der Gruppe zu hören. Und mehr Zeit zum Rasten wäre gut gewesen, äußerte Laurent Fedinant Nyenyembe (24).</p><p>Anna Nditi (24) hat der letzte Tag des WJT am besten gefallen, weil sie bei der Abschlussmesse Papst Franziskus sah. Auch für die brasilianischen Pilger war die Nähe zum Papst das Glanzlicht dieses Weltjugendtags. Sie hatten langes Warten in Kauf genommen, um sich günstige Plätze zu sichern. Bei der Fahrt des Papstes durch die Pilgermenge wurde ihre Geduld belohnt. „Der Moment mit dem Papst war ein einziger und unvergesslicher Moment für jemanden, der in der Kirche groß geworden ist und die Bedeutung des Papstes für die Kirche kennt“, sagte Daniela Machado (19). Ihr Landsmann Namofo Kaxuyana Tiriyó (21) ergänzte, er hätte nie gedacht, dass er dem Papst einmal so nahe kommen werde. Die Begegnung habe ihn so bewegt, dass er geweint habe.</p><p>Erst am Tag vor dem Grillabend waren die Pilger nach zweitägiger Busreise nach Würzburg zurückgekommen. Bis Mittwoch, 16. August, wohnen die Brasilianer und Tansanier im Kilianeum. Beim Grillabend trafen sie einige ihrer deutschen Mitpilger wieder. Bratwürste und Steaks, vegetarische Gemüsespieße und Salate dienten dem leiblichen Wohl. Für das Essen gesorgt hatte größtenteils Maria Kuhn, Leiterin der Hauswirtschaft des Kilianeums. Eingeladen hatte der Würzburger Diözesanverband des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).</p><p>Father Witney Ngahi, in der Diözese Mbinga für Jugendarbeit zuständig, richtete einen herzlichen Dankesgruß an Bischof Dr. Franz Jung. Dieser habe sowohl beim Entsendegottesdienst am 24. Juli in Würzburg sowie bei den Begegnungen in Portugal „väterliche Fürsorge“ und spürbares Interesse an der Pilgergruppe gezeigt.</p><p>Auch die deutschen WJT-Pilger hatten starke Eindrücke mitgebracht. Elisa Nötscher (18) aus Zellingen hat das Fest der Nationen in Aveiro in besonders guter Erinnerung. Die Stimmung sei bestens gewesen, als die Angehörigen verschiedener Länder auf der Bühne ihre Heimat präsentierten. Die deutschen Pilger führten einen Schuhplattler auf, den sie beim Vortreffen in Würzburg geübt hatten.</p><p>Die Ankunft der Deutschen habe die Gastfamilien mehr gefreut als die Ankommenden selbst, berichtete Mariell Augsten (16) aus Ebenhausen und fügte hinzu: „Sie haben sich Mühe gegeben, dass wir nicht verhungert sind.“ Bei den Tagen der Begegnung in Aveiro trafen die deutschen WJT-Teilnehmer auf Italiener und Portugiesen. Jens Bohatsch (22) aus Bad Kissingen war davon beeindruckt, wie sie zu einer großen Gemeinschaft zusammenwuchsen. In Portugal habe er gespürt, dass er nicht allein sei mit seinem Glauben, sagte Bohatsch, der der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) angehört. Außerdem ist er – wie auch Augsten und Nötscher – im Ministrantendienst aktiv.</p><p>BDKJ-Diözesanvorsitzende Judith Wünn (26) gehörte in Portugal zum diözesanen WJT-Leitungsteam. „Es war sehr heiß und körperlich anstrengend“, blickte sie zurück. Bei 35 Grad habe die Sonne heftig gebrannt. Als BDKJ-Verantwortliche hat Wünn schon einiges unternommen. Aber der WJT sei etwas Besonderes gewesen, weil die jungen Leute aus den Partnerdiözesen Mbinga und Óbidos dabei waren. Zudem begegnete Wünn beim WJT jungen Menschen aus anderen Ländern, die zum Beispiel das Priesteramt für die Frau entschieden ablehnen. „Ich fand es spannend, viele konservative Menschen zu treffen“, bilanzierte Wünn. Das habe ihr bewusst gemacht, dass Vielfalt wichtig sei.</p><p>ub (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</p><p><em>weitere Bilder unter:&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/reise-mit-unvergesslichen-momenten/" target="_blank">https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/reise-mit-unvergesslichen-momenten/</a>&nbsp;</em></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-56135</guid><pubDate>Mon, 07 Aug 2023 08:06:00 +0200</pubDate><title>„Ein wunderbares Fest des Glaubens“</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/ein-wunderbares-fest-des-glaubens-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung zieht eine Zwischenbilanz zum Weltjugendtag in Lissabon – Viele persönliche Gespräche und eine überwältigende Gastfreundschaft – „Wir sind ein kleiner Teil einer ganz großen Gemeinschaft“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lissabon/Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Der Weltjugendtag (WJT) in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist vorüber, und die WJT-Pilgerinnen und -Pilger aus den (Erz-)Bistümern Bamberg und Würzburg sowie den Partnerbistümern Mbinga (Tansania) und Óbidos (Brasilien) auf dem Rückweg nach Deutschland. Im folgenden Interview zieht Bischof Dr. Franz Jung eine Zwischenbilanz vom WJT, schildert seine Eindrücke und verrät, was ihn besonders beeindruckt hat.</p><p><em>POW: Weltjugendtag in Lissabon: Die Jugendlichen ziehen durch die Straßen, feiern Gottesdienste, schauen sich die Stadt an. Wie haben Sie den Weltjugendtag verbracht?</em></p><p>Bischof Dr. Franz Jung: Zum einen mit den Terminen, die festgesetzt sind, zum Beispiel bei den Katechesen, Beichtgesprächen und den gemeinsamen Gottesdiensten mit der Gruppe. Dann die Empfänge mit dem Heiligen Vater und die Teilnahme an den großen Messen und dem Kreuzweg. Ansonsten gehe ich durch die Stadt und besuche natürlich unsere Leute draußen in ihrer Unterkunft in der Nähe von Fatima.</p><p><em>POW: Es sind nicht nur junge Leute aus der Erzdiözese Bamberg und der Diözese Würzburg hier, sondern auch jeweils sieben Vertreterinnen und Vertreter aus den Würzburger Partnerdiözesen.</em></p><p>Bischof Jung: Es ist mir ein großes Anliegen, die Partnerschaft mit unseren Partnerbistümern vor allem nach Corona neu zu beleben. Ich hatte zu Jahresbeginn Bischof John Ndimbo (Diözese Mbinga) eingeladen, mit mir gemeinsam die Fahrt nach Óbidos zu machen, um auszudrücken, dass wir drei Bistümer sind, die zusammengehören. Dort haben wir beschlossen, dass wir Jugendliche aus allen drei Bistümern mit zum Weltjugendtag nehmen. Ich habe bei unseren Begegnungen den Eindruck, dass sie integriert sind und es ihnen sehr gut gefällt. Mein Anliegen war, dass die Jugend die Probleme, über die wir momentan reden, wie Klimawandel oder Migration, verstehen lernt, und das geht nur, wenn man Menschen begegnet, die das tagtäglich erleben. Sie können von ihren Nöten berichten und sagen: „Helft uns, dass wir das gemeinsam anpacken. Wir sind die nächste Generation. An uns liegt‘s.“ Das war der Hintergrund der Einladung. Es ist eine große Chance des Weltjugendtags, junge Leute aus anderen Teilen der Welt zu hören und zu erleben, um zu merken: Das ist nicht nur Theorie, über die wir uns da austauschen, sondern das ist knallharte Lebenswirklichkeit.</p><p><em>POW: Sie hatten auch eine Katechese mit der internationalen Gruppe aus Franken. Worum ging es?</em></p><p>Bischof Jung: Die Themen für die Katechesen waren für jeden Tag vorgegeben. An meinem Tag war es tatsächlich das Motto des Weltjugendtags: „Maria brach eilends auf und machte sich auf den Weg zu Elisabeth.“ Ich wollte den jungen Menschen vermitteln, dass Gott „Ja“ zu dieser Welt sagt und Maria dieses „Ja“ nachspricht, sich also in den Dienst der Botschaft von der Erlösung der Welt stellt. Dass diese Botschaft keinen Aufschub duldet, sondern dass es auf jeden Einzelnen ankommt, jetzt etwas aus dieser Aufforderung zu machen, zu Botschaftern und Botschafterinnen zu werden und zu Menschen zu gehen, die keine Hoffnung mehr haben. Wie eine Elisabeth aus eben dieser Bibelstelle, die alt und verzagt geworden ist, weil sie nichts mehr in ihrem Leben erwartet. Und die plötzlich spürt, durch diesen Gruß Mariens, dass das, was alles verschüttet war an Glaube, an Hoffnung und auch an Liebe, plötzlich neu in ihr aufbricht. Genau dazu habe ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Katechese aufgerufen – dass sie diese Freude und Begeisterung in die Welt tragen.</p><p><em>POW: Man merkt die Freude und Begeisterung hier beim Weltjugendtag. Es gibt aber auch Wünsche der Jugendlichen an die Kirche. Was haben Sie wahrgenommen?</em></p><p>Bischof Jung: Was ich in den vergangenen Tagen erlebt habe, ist eine ganz große Sehnsucht nach Vertiefung im Glauben, nach der religiösen Lebensgestaltung, wie man umgeht mit Lebenskrisen, wo einem der Glaube Halt geben kann. An einem Abend habe ich über drei Stunden lang Beichte gehört. Da kamen viele junge Menschen mit ihren Fragen, die sie beschäftigen, und natürlich auch mit ihrer Not, überhaupt einen Ansprechpartner zu finden, mit dem man darüber reden kann, was einen persönlich umtreibt, was der Glaube bedeutet. Sie sehen hier allerdings auch, dass es trotz der momentanen Krise eine große Freude am Glauben gibt, der in anderen Kulturen auf vielfältige Weise ausgedrückt wird.</p><p><em>POW: Es gibt auch junge Katholikinnen und Katholiken, die einiges in der Kirche verändern wollen. Ist das hier ein Thema?</em></p><p>Bischof Jung: Die Frage nach Veränderung in der Kirche ist keine Frage, die in diesen Tagen im Vordergrund stand. Das klang das eine oder andere Mal an und das darf auch sein. Der Papst hat gesagt: Ihr seid die nächste Generation, ihr müsst diese Welt verändern, müsst ihre Herausforderungen annehmen, die da sind Klimawandel, weltweite Gerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit. Das sind Fragen, die euch betreffen. Ich habe aber vor allem in vielen Begegnungen gemerkt, dass Menschen kompetente Ansprechpartner suchen für Glaubenswissen, Glaubensvertiefung, und nach Begleitung in der Glaubenspraxis. Das hat mich sehr beeindruckt, in einer sehr reflektierten Weise über das eigene Leben nachzudenken und dann nach Wegweisung und Unterstützung zu suchen.</p><p><em>POW: Was wird vom Weltjugendtag bleiben?</em></p><p>Bischof Jung: Auf jeden Fall das Erlebnis, Weltkirche zu sein. Wir sind in Deutschland ein kleiner Teil einer ganz großen, weltumspannenden Gemeinschaft, die in ihren Gesängen, ihren Tänzen, ihren Liedern, ihrer Frömmigkeit unsere Kirche bereichern. So sehen unsere Pilgerinnen und Pilger, was es für andere Zugangsformen zum Glauben gibt. Das zweite, was überragend ist für alle: die Gastfreundschaft. Um die, die in den Familien untergebracht sind, aber auch um die, die in der Turnhalle schlafen, wird sich immer gesorgt und gekümmert. Die Gasteltern nehmen viele Beschwerden auf sich, um ein gutes Gelingen des Weltjugendtags zu garantieren. Auch die Rücksichtnahme untereinander in der Stadt. Man steht stundenlang an und es geht trotzdem, man teilt miteinander. Das ist ein ganz eindrückliches Erlebnis.</p><p><em>POW: Wie behalten Sie den Weltjugendtag in Erinnerung?</em></p><p>Bischof Jung: Als ein wunderbares Fest des Glaubens, als einzigartige Möglichkeit. Ich bin als Bischof hier, um jungen Menschen zu begegnen, mich ihren Fragen zu stellen und gemeinsam zu beten, zu singen und auch anstecken zu lassen von der Freude, die sie haben, und die sie jetzt in diese Stadt tragen und hoffentlich über diese Stadt hinaus in ihre Heimat.</p><p><em>POW: Zum Schluss noch eine Frage zu Lissabon. Was gefällt Ihnen am besten an dieser Stadt?</em></p><p>Bischof Jung: Erstmal diese fantastische Kombination von Kirchen und Stadt. Die Hügel, von denen man immer wieder neu in die Stadt schauen kann, die wunderbaren Plätze und natürlich das Leben in der Öffentlichkeit, die Möglichkeiten der Begegnung. Nicht zu vergessen die guten Confiserien und die hervorragende Gastronomie. Es ist einfach alles wunderbar.</p><p><em>Interview: Bernadette Schrama (Fernsehredaktion)</em></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-56064</guid><pubDate>Wed, 02 Aug 2023 17:21:00 +0200</pubDate><title>Ein riesiges buntes Glaubensfest</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/ein-riesiges-buntes-glaubensfest-1/</link><description>Weltjugendtagspilger aus Bamberg, Mbinga, Óbidos und Würzburg in Lissabon angekommen – „Man sieht, dass es noch viele junge Leute gibt, die an Gott und die Kirche glauben“ – Spontanes Treffen mit Bischof Dr. Franz Jung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lissabon/Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Die Portugiesen mögen es bunt und grün: Wenn man in einem Lokal sitzt, ist man von künstlichen Pflanzen und Graffitis umgeben. So auch die Weltjugendtagspilger bei einem spontanen Treffen mit Bischof Dr. Franz Jung am Dienstag, 1. August, in Lissabon. „Es ist eine große Freude für mich, heute mit unserer Gruppe zusammenzutreffen, die gestern nach Lissabon gekommen ist. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Begegnungen, den gemeinsamen Gottesdienst und dann natürlich am Donnerstag auf die Begegnung mit dem Heiligen Vater“, sagt der Bischof. Insgesamt 17 deutsche Bischöfe werden beim Weltjugendtag Gottesdienste und Katechesen abhalten und Ansprechpartner für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weltjugendtags (WJT) sein.</p><p>Die rund 85 jungen Menschen aus den (Erz-)Bistümern Bamberg und Würzburg sowie der brasilianischen Partnerdiözese Óbidos und der tansanischen Partnerdiözese Mbinga waren bereits eine Woche zuvor zu den „Tagen der Begegnung“ in der Diözese Aveiro angereist. Der Abschied von den Gastfamilien fiel ihnen schwer. „Wir haben wirklich Tränen vergossen. Die neuen Freunde und Familienmitglieder dann doch wieder verlassen zu müssen, war schwer“, sagt Helena Wissel (20) aus Westerngrund (Landkreis Aschaffenburg). „Aber gleichzeitig ist es superschön, jetzt hier in Lissabon zu sein und neue Erfahrungen machen zu können.“ Die angehende Ergotherapeutin möchte so viel wie möglich von den Angeboten vor Ort ansehen – und die sind geradezu unüberschaubar.</p><p>Auf jedem größeren Platz sind große Bühnen aufgebaut, auf denen fast rund um die Uhr Musik- und Tanzprogramme geboten werden. „Also das Programm ist anstrengend und der Schlaf fehlt, aber allein was wir hier geboten bekommen ist so toll, da kann man schnell die Müdigkeit vergessen“, sagt Veronika Jarzab (25), Steuerfachangestellte aus Schweinfurt. Sie hat eben Bischof Jung gebeten, sich mit einem Autogramm auf der Frankenfahne zu verewigen, mit der die jungen Leute in der Stadt unterwegs sind. Die Deutschen staunen über die musizierenden und tanzenden Gruppen aus Lateinamerika. Die Mexikaner etwa tragen riesige Sombreros und lassen keine Gelegenheit aus, fröhliche Selfies mit anderen WJT-Pilgerinnen und -pilgern zu machen. Sarah John (18) genießt diese Ausgelassenheit. „Man kann mit allen feiern, und das ist richtig schön.“ Die angehende Kinderkrankenschwester aus der Nähe von Bayreuth fühlt sich dadurch in ihrem Glauben bestärkt. „Vor allem hier sieht man, dass es noch viele junge Leute gibt, die eben immer noch an Gott und an die Kirche glauben.“</p><p>Im Goethe-Institut in Lissabon ist das deutsche Pilgerzentrum untergebracht. Hier können die jungen Menschen herunterkommen und nicht nur das Handy, sondern auch den persönlichen Akku aufladen. Gerd Neumeier, Jugendseelsorger der Erzdiözese Bamberg, erklärt den Unterschied zwischen dem WJT und einer Großveranstaltung, die nicht kirchlich geprägt ist: „Es ist kein bloßes Abfeiern wie bei einem Event, sondern etwas, das die jungen Menschen tief berührt, sie verbindet und wovon sie ein Leben lang zehren werden.“</p><p>Am Dienstagmorgen hatte Weihbischof Johannes Wübbe (Osnabrück), Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) betont, dass die Verantwortlichen die Anliegen der Jugendlichen ernst nähmen, auch was Reformen in der Institution Kirche betreffe. Denn auch darum ginge es beim Weltjugendtag. Das von Papst Franziskus ausgegebene Motto „Maria stand auf und machte sich eilig auf den Weg“ aus dem Lukasevangelium verbildliche, dass Maria nicht tatenlos zugesehen habe, sondern aufgebrochen sei, dass sie eine Frau der Reform, des Neuanfangs sei, erklärte BDKJ-Bundespräses Dr. Stefan Ottersbach.</p><p>Michael Flammersberger aus Astheim (Landkreis Kitzingen), der bald eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker beginnt, fasst seine Gedanken dazu so zusammen: „Ich erhoffe mir, dass die Trennung zwischen Katholisch und Evangelisch aufgehoben wird, und dass nicht immer alles so steif im Gottesdienst abläuft, sondern dass es fröhlicher zugeht, dass man auch mal lachen kann.“ Der 16-Jährige ist – wie viele andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Ministrant und noch kirchlich verbunden. So wie Chiara Augsten (16) aus Bad Kissingen, die demnächst eine Ausbildung in der Radiologie beginnt. „Ich kann die Leute verstehen, die austreten, und ich finde es auch schlimm, was alles innerhalb der Kirche passiert ist. Aber alles hat Vor- und Nachteile, und man kann nicht immer alles perfekt machen“, sagt sie. „Trotzdem wäre es cool, wenn die Kirche mal in der Jetztzeit ankommt und nicht irgendwo, keine Ahnung wo, hängenbleibt.“</p><p>Die Pilgergruppe aus Franken ist in Torres Novas untergebracht, eine Stunde Fahrtzeit von Lissabon entfernt. Katharina Ulrich (38), Jugendbildungsreferentin des Jugendamts der Erzdiözese Bamberg (EJA), ist Teil des Leitungsteams. Sie kümmert sich auch um die Suche nach Busparkplätzen und den Transport. „Das ist schon hinderlich mit der Entfernung. Andererseits kommen wir so als Gruppe jeden Tag wieder zusammen, und das ist schön für das Gemeinschaftsgefühl.“ Zum Team gehören zudem Judith Wünn vom BDKJ-Vorstand der Diözese Würzburg, Katharina Niedens, ehrenamtlich im BDKJ-Vorstand der Erzdiözese Bamberg, Dominik Lauer als ehrenamtliche Unterstützung und Marie Huwe, Jugendbildungsreferentin der Katholischen Jugendarbeit (kja) im Bistum Würzburg. Huwe zählt die Aufgaben auf: Organisation, Kontakt mit den Gastfamilien, Koordination der Busfahrer und Parkplätze, Transport in die Stadt, zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen. Bisher habe alles super geklappt. Dazu trügen auch die Kollegen zuhause bei. „Wir haben ein Top-Orgateam in unseren Bistümern, die uns von Deutschland aus unterstützen.“</p><p><em>Aus Portugal berichtet Bernadette Schrama (Fernsehredaktion)</em></p><p><em>weitere Bilder finden sich unter:&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ein-riesiges-buntes-glaubensfest/" target="_blank">https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ein-riesiges-buntes-glaubensfest/</a>&nbsp;</em></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-56027</guid><pubDate>Fri, 28 Jul 2023 18:42:00 +0200</pubDate><title>„Ich mag einfach alles – es ist toll!“</title><link>https://www.kja-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/ansicht/ansicht/ich-mag-einfach-alles-es-ist-toll-1/</link><description>Weltjugendtagspilger aus den (Erz-)Bistümern Bamberg, Mbinga, Óbidos und Würzburg in Portugal angekommen – Herzlicher Empfang in der Diözese Aveiro – „Tage der Begegnung“ voller Gemeinschaftserlebnisse</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aveiro/Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Ausgelassener Empfang in der Pfarrei „Nossa Senhora de Fátima“ bei Aveiro in Portugal: Am Mittwoch, 26. Juli, sind die rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Franken von Vertreterinnen und Vertretern ihrer Gastpfarrei mit Musik, Tanz und einem Abendessen herzlich willkommen geheißen worden. Mit Zwischenübernachtung in Frankreich waren die jungen Leute aus der Erzdiözese Bamberg, der Diözese Würzburg sowie der brasilianischen Partnerdiözese Óbidos und der tansanischen Partnerdiözese Mbinga in zwei Bussen unterwegs gewesen, um bis zum 31. Juli die persönlich geprägten „Tage der Begegnung“ in der Diözese Aveiro an der Westküste Portugals zu verbringen. Vom 1. bis 6. August erleben sie dann in der Hauptstadt Lissabon den eigentlichen Weltjugendtag mit Papst Franziskus.</p><p>Im Leitungsteam mit dabei sind Marie Huwe, Jugendbildungsreferentin der Katholischen Jugendarbeit (kja) Mainfranken, und Judith Wünn vom Vorstand des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Würzburg. Nach der anstrengenden Reise genießen sie es, dass alles gut geklappt hat und jeder zufrieden ist. „Gestern Abend sind wir zu den Gastfamilien gekommen und heute Morgen haben sie schon erzählt, wie herzlich sie aufgenommen wurden und dass sie auf jeden Fall gut geschlafen haben diese Nacht“, sagt Huwe. Wünn fügt hinzu: „Ich finde, das Besondere ist, dass man eben in der Familie eintaucht, sieht, wie die Menschen hier wohnen, wie sie essen, wie sie ihren Alltag gestalten. Es freut mich sehr, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance bekommen, das zu erleben.“</p><p>Das gehört zum Konzept des Weltjugendtags, den Papst Johannes Paul II. in den 1980er Jahren ins Leben gerufen hat: Vor dem Treffen aller in der Hauptstadt des jeweiligen Gastgeberlands – diesmal Lissabon – sind Hunderttausende junge Menschen aus vielen Ländern der Welt auf das ganze Land auf die Pfarreien verteilt und kommen in den meisten Fällen in Gastfamilien unter.</p><p>Felix Hülß, Auszubildender für Mediengestaltung im Medienhaus der Diözese Würzburg, hat die anstrengende Busfahrt miterlebt und schwärmt nun von seinen Gasteltern: „Ich habe nicht nur ein eigenes Zimmer, sie haben extra für mich ein Huhn geschlachtet und gebraten. Das Essen war hervorragend.“ Man muss wissen, dass die Eltern seiner Gastmutter Marilina Fernandes (45) Landwirte sind. So führt der tägliche Gang „nach Hause“ an einem Traktor, Bergen von Kürbissen und freilaufenden Hühnern vorbei. Fernandes ist Mathematiklehrerin und war selbst bei Weltjugendtagen dabei: „Wir möchten das zurückgeben, was wir selbst erlebt haben: diese unvorstellbare Gastfreundschaft.“</p><p>Fernandes gehört zum Organisationsteam der Pfarrei „Nossa Senhora de Fátima“, die keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bereiten. Eigens wurde eine Wandtafel aus Metall im Design des neuen Kirchenschildes in Auftrag gegeben und an der Kirche befestigt. Darauf wurden die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestalteten landestypischen „Azulejos“ (Fliesen) geklebt. Durch das Kunstwerk sollen die Mitglieder der Pfarrei auch nach dem Großereignis an den Weltjugendtag und die Begegnungen erinnert werden. Neben Dankesbekundungen und Friedenswünschen entdeckt man auch eine „Gemeinschaftsproduktion“ von acht Fliesen, die den Mainverlauf rund um Würzburg zeigt. Über die Kreativität der jungen Leute staunt Dina Rocha vom Organisationsteam: „Was die sich haben einfallen lassen ist faszinierend.“</p><p>Dann schildert Rocha, die für diese Woche extra Urlaub genommen hat, die Vorbereitungen auf diese Woche: „Wir haben vor eineinhalb Jahren angefangen und sind jetzt in viele Untergruppen aufgeteilt, die sich um Essen, Aktivitäten, Gottesdienste und alles andere kümmern. Es sind viele Jugendliche mit eingebunden, denen wir zeigen wollen, dass es sich lohnt, sich zu engagieren – auch in der Zukunft. Sie sollen unsere Positionen einmal übernehmen.“ Mit „Positionen“ meint Rocha das Ehrenamt.</p><p>Den WJT-Teilnehmerinnen und -teilnehmern werden in Aveiro viele Erlebnissen geboten: von einer Fahrt in den typisch bunten „Moliceiro“-Booten, die an venezianische Gondeln erinnern, über die Besichtigung des Aveiro-Museums, einem Strandaufenthalt bis zum internationalen Abend im Herzen der Stadt, zu dem jede Nation etwas beiträgt.</p><p>In der Pfarrei „Nossa Senhora de Fátima“ tanzen mittlerweile die Jugendlichen auf die Musik der anwesenden Kulturkreise und die Choreografien der verschiedenen Länder bringen einige ins Schwitzen. Vor allem die Teilnehmerinnen aus der Diözese Mbinga sind mit Herzblut dabei. Elizabeth Dismaz Ndunguru (25) ist Landwirtin und Designerin. Sie genießt den Aufenthalt in der Gastpfarrei. „Ich mag einfach alles, das Essen, die Umgebung, die Menschen – es ist toll!“ Ihre Freundinnen pflichten ihr trotz der „Kälte“ von 21 Grad bei.</p><p>Wenig später sitzen alle zusammen „in einem Boot“ beziehungsweise in vielen Kajaks auf dem nahe gelegenen See – natürlich mit Rettungsweste und -wache. Sie haben Spaß, und die Jugendlichen aus den verschiedensten Nationen werden zusammenschweißt. Genau das ist der Weltjugendtag: ein friedliches, internationales, aber auch spannendes Gemeinschaftserlebnis.</p><p><em>Aus Portugal berichtet Bernadette Schrama (Fernsehredaktion)</em></p><p>weitere Bilder finden sich unter:&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ich-mag-einfach-alles-es-ist-toll/" target="_blank">https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ich-mag-einfach-alles-es-ist-toll/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>